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Autor/in
Mandy Lüdeking am 09.07.2019
Vor einigen Jahren bin ich im Rahmen einer Fortbildung mit dem Thema Achtsamkeit in Berührung gekommen und habe gemerkt, wie gut mir Momente der Achtsamkeit in meinem Alltag eigentlich tun. Seither versuche ich mir, Momente, Atempausen nicht nur morgens zu Haus, sondern auch in meinem Alltag immer wieder zu schaffen, was mal mehr, mal weniger gelingt. Daher war ich sehr interessiert, als ich im Verlagsprogramm von Junfermann diesen Planer entdeckte habe und hatte ihn direkt vorbestellt. Ich arbeite gern mit haptischen Kalendern und auch das Format in ca. A5 sagt mir sehr zu, da ich dann gefaltete Zettel und alles, was mir sonst so wichtig ist, mit mir herumtragen kann und zur Hand habe. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, zunächst zum Äußeren, mir gefällt die Farbe sehr gut, ein sehr gedecktes Dunkelrot, welches sich ziemlich unauffällig überall einfügt, unaufdringlich, aber warm und sowohl für berufliche wie auch private Anlässe gut geeignet. Das Material ist kein Leder (wofür ich sehr dankbar bin), fühlt sich aber hochwertig an und scheint auch robust zu sein (hat die erste Teeattacke zumindest schadlos überstanden). Praktisch find ich den Gummizug zum Zusammenhalten und die Stiftschlaufe, so kann unterwegs nicht viel schiefgehen. Zunächst war ich überrascht, der Planer startet erst einmal mit etwas Text, einer Einführung der Autorin und ist damit fast ein kleines Büchlein zur Achtsamkeit. Es werden grundsätzliche Überlegungen und physiologische Zusammenhänge erklärt, was für mich tatsächlich teilweise noch sehr neu war und absolut interessant. Vor allem ist es sehr sympathisch geschrieben, als Leserin werde ich direkt angesprochen und einzuladen, einiges mit auszuprobieren, dafür sind direkt ein paar Übungen beschrieben. Eine Übung zum inneren Beobachter mache ich gerade ein paar Mal in der Woche und ich finde es praktisch, die Anleitung und Hintergründe immer dabei zu haben (auch wenn ich mal irgendwo warten muss). Auch zwischen den Monaten sind immer wieder neue Impulse und Methoden beschrieben (die ich aber auch erst jeweils nach und nach genauer lesen werde). Der Planerteil selbst ist erst einmal blanko, man kann also jederzeit starten. Am Anfang kostet es etwas Zeit, alle Daten einmal einzutragen, aber ich fand es tatsächlich gut, jetzt zum Juni noch einmal quasi neu zu starten. An jedem Tag (außer den Wochenenden) gibt es dann eine kleine Achtsamkeitsübung für den Tag (im Buch ist auch erklärt, warum das sinnvoll ist). Mit diesen arbeiten ich jetzt seit ein paar Wochen und tatsächlich ist es sehr hilfreich, nach dem Ankommen im Büro und vor dem Blick auf die genauen Termine noch einmal daran kurz inne zu halten. Im Moment freue ich mich jedes Mal richtig darauf, auch wenn ich nicht jeden Tag daran denke. Für den Abend gibt es dann noch eine Ecke, um den Tag mit einem schönen Gedanken zu beenden. Mir gefällt diese Idee, auch wenn mir da häufig noch sehr schwer fällt, daran zu denken. Der Platz für die Termine ist in der Regel für mich ausreichend und ich finde es hilfreich, dass unten noch eine Menge Raum ist für Notizen und meine geliebten Checklisten. Die Papierqualität ist super, auch meine farbigen Stifte stören auf der anderen Seite die Lesbarkeit nicht. Insgesamt ist die Verarbeitung sehr wertig, die Bindung hält und muss nicht extra geknickt werden, um bequem in den Kalender zu schreiben. Ich freue mich darüber, dass der Kalender mich in den nächsten Monaten begleiten wird, in dieser Kombination aus Kalender und Achtsamkeitsbuch, habe ich damit ein wenig Unterstützung, häufiger in meinem Alltag innezuhalten.
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Autor
Dr. Katja Bartlakowski ist systemische Coach, Mediatorin und QM-Auditorin; ausgebildet in der Gewaltfreien Kommunikation sowie in Focusing. Achtsamkeitspraxis (Zen, Vipassana) seit 2008.