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"In den letzten Jahrzehnten waren Psychologen davon überzeugt, dass es für Kinder besser ist, wenn sich ihre Eltern scheiden lassen, anstatt sich über Jahre erbitterte Kämpfe zu liefern. Nun beweisen die Aussagen von 1500 interviewten Scheidungskindern aber, wie viel Kraft sie es offenbar ein Leben lang kostet, immer wieder den Ausgleich zwischen zwei zum Teil völlig unterschiedlichen Erwachsenen-Welten zu leisten. Sie switchen nicht nur zwischen unterschiedlichen Lebensstilen, sondern müssen sich auch an neue Partner der Eltern gewöhnen, müssen wissen, welche Informationen sie besser nicht weitergeben sollten, und fühlen sich oft zwischen unterschiedlichen Loyalitäten zerrissen." - spielen und lernen

"Wer sich bisher zu den erfolgreich Getrennten zählte und sich im Glauben wiegte, mit der Entscheidung zur Trennung auch die Kinder von der Belastung einer kaputten Beziehung erleichtert zu haben, liest dieses Buch besser nicht. Denn eine Welle neuerlich auferstandener Schuldgefühle könnte einem schier den Atem verschlagen ob des Unheils, das man den Kindern angetan hat. Wer jedoch gerade eine Trennung beschlossen hat, überdenkt seine Pläne vielleicht noch einmal. Genau das möchte Elizabeth Marquardt mit ihrer Studie erreichen. Denn rund zwei Drittel aller Scheidungen lägen nur geringfügige Konflikte zugrunde, und eine schlechte Ehe sei immer noch besser für die Kinder als eine gute Scheidung." - Psychologie Heute

"Alle Versuche der letzten Jahre, die Geburtenraten wieder in die Höhe zu treiben, waren erfolgslos, unsere Gesellschaft blickt einer kinderarmen Zukunft entgegen und es gibt tatsächlich viele Gründe, warum man in dieser Gesellschaft ohne Kinder wesentlich besser leben kann. Die traditionelle Familie ist auf dem Rückzug und der Anteil alternativer Familien aus Alleinerziehenden und Lebensgemeinschaften stieg in den letzten zehn Jahren von knapp einem Fünftel auf mehr als ein Viertel. Fast jede zweite Ehe wird nach fünf Jahren wieder geschieden und wir können davon ausgehen, dass inzwischen jedes dritte Kind ein Kind getrennter Eltern ist und einen Mehrfamilien-Hintergrund aufweist - Tendenz steigend!

Politiker und Experten (Psychologen, Pädagogen, Juristen, ...) sind stolz auf ihre Anpassungsleistungen als Antworten auf diese strukturellen gesellschaftlichen Veränderungen, prahlen mit Geldern, mehr Hortplätzen, Ganztagsbetreuung, Ganztagsschulen, neuen Gesetzesentwürfen, sowie gefälligen Handouts für Eltern, die auch nach der Trennung gute Eltern bleiben wollen. Das Kindeswohl ist somit in aller Munde nach dem Motto: Rettet, was noch zu retten ist und jeder, der meint, hier etwas beisteuern zu können, versucht durch immer mehr kreative Vorschläge und Versprechungen auf diesen Zug aufzuspringen, der mit Hochgeschwindigkeit ziellos in eine Richtung fährt, die keiner kennt und nach der auch keiner mehr fragt. Mitten in diese Debatte hinein erscheint das Buch von Elizabeth Marquardt, welches sich wie ein großer Bremsklotz zwischen die Räder dieses Hochgeschwindigkeitszuges schiebt - ein Appell an eine Gesellschaft, die sich jetzt zwar das Wohl der Kinder auf ihre Fahnen schreibt, ohne jedoch zu fragen, was denn Kinder wirklich brauchen, um gesund und glücklich groß zu werden - und ohne zu erkennen, wie groß die emotionale Not vieler Kinder längst ist! [...]

Die Ergebnisse ihrer Studien stimmen mehr als nachdenklich und widerlegen dabei direkt und eindeutig die weit verbreitete Vorstellung, wenn es sich nur um eine gute Scheidung handele, in der beide Elternteile weiter als gute und liebevolle Eltern kooperieren, würde das die Kinder nicht sonderlich schmerzhaft beeinflussen oder sie gar an einer gesunden Entwicklung hindern. Zwar sei eine gute Scheidung zweifellos besser als eine schlechte, doch damit noch lange nicht gut, so die Autorin. Es sei ganz gleich, wie einvernehmlich geschiedene Eltern miteinander umgehen und wie sehr sie ihre Kinder lieben - diese Bereitschaft trage nichts zur Milderung der radikalen Umstrukturierung der Welt des betroffenen Kindes bei! Dieser happy talk, also all die sprachlichen Floskeln vieler Juristen und psychologischen Berater basiert ihrer Auffassung nach auf Wunschdenken und Leugnen der Erwachsenen und hat mit dem tatsächlichen Erleben und Fühlen der Kinder nichts zu tun. Dieses glückliche Gerede mag dazu beitragen Eltern zu trösten, den Kindern dagegen werde auch noch suggeriert, von den Freuden, jetzt in zwei Elternhäusern leben zu dürfen, nur profitieren zu können - es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihren Schmerz und ihre Trauer zu vertuschen!

Diese Kinder müssen sehr schnell lernen, ihre wahren Gefühle, meist Verlustgefühle, Einsamkeit und Schuld zu verbergen und das zu tun, was von ihnen erwartet wird, sie lernen sehr schnell sich wie kleine Erwachsene zu verhalten: Beschönigend heißt das dann: flexibel, anpassungsfähig, unverwüstlich, lebenstüchtig und für das Alter schon sehr reif." - Blickpunkt EFL-Beratung

"Dieses Buch ist ein Horror für geschiedene Eltern. Die einzige Schlussfolgerung: Paare mit Kindern sollten alles tun, um sich nicht zu trennen. Denn Kinder sind immer die Leidtragenden von Trennungen. Auswege gibt es absolut keine. Die Legende von der guten Scheidung ist barer Unsinn.
Ein spannendes Buch, ein interessantes Buch, eins das mit vielen falschen Vorstellungen aufräumt und ein wichtiges Buch. Absolut empfehlenswert." - Lauter Lesenswertes

"Das Buch, dem eine bahnbrechende nationale amerikanische Studie mit 1500 jungen Männern und Frauen zwischen 18 und 35 Jahren aus geschiedenen und nichtgeschiedenen Ehen zugrunde liegt, erregte in den Vereinigten Staaten großes Aufsehen.
Kein Wunder, räumt es doch mit dem bequemen Verdikt moderner Eheabbrecher auf, dass nichts schlechter für die Kinder sei als ehelicher Streit. Gut eingerichtet haben sich die scheidungsbereiten Erwachsenen in diesem Argument, das nach der Logik funktioniert: Wenn es mir gutgeht, hat es meinem Kind gefälligst auch gutzugehen. Falsch, kontert die Forscherin (die selber ein Kind einer sogenannten guten Scheidung ist): Kindern geht es in nicht sonderlich glücklichen, will sagen normal streitgeladenen Ehen besser als Scheidungskindern." - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Das Buch der Sozialforscherin Elizabeth Marquardt enthält nicht gerade die Botschaft, die modernen Eheabbrechern in ihr Lebenskonzept passt. Viele machen es sich seit Jahren gemütlich mit der Floskel: nichts ist schlechter für Kinder als ehelicher Streit." - Süddeutsche Zeitung

"Elizabeth Marquardt hat uns allen einen großen Dienst erwiesen ... Ihr Buch stößt zum Kern dessen vor, was ein Kind erlebt, wenn seine Familie zerbricht ... so dass wir anfangen können, ihnen wirklich zu helfen ... Das ist die Botschaft dieses hervorragend geschriebenen und bewegenden Buches." - Judith Wallerstein
Autorin
Elizabeth Marquardt leitet das Center for Marriage and Families am Institute for American Values, einem unabhängigen Think Tank, der sich mit Themen wie Kinder, Familie und Zivilgesellschaft befasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern ...