Erschienen am 26.08.2002
320 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0 cm
ISBN: 978-3-87387-494-7
320 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0 cm
ISBN: 978-3-87387-494-7
Das Märchen vom ADHS-Kind
50 sanfte Möglichkeiten, das Verhalten Ihres Kindes zu verbessern - ohne Zwang und ohne Pharmaka
Das Märchen vom ADHS-Kind setzt sich kritisch mit der fälschlichen Diagnostizierung von Millionen von Kindern mit der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem übermäßigen Gebrauch psychoaktiver Medikamente - wie Ritalin - zur Behandlung von Hyperaktivität auseinander. Nach Auffassung des Autors sind viele der Verhaltensweisen, die als ADHS bezeichnet werden, in Wahrheit aktive Reaktionen eines Kindes auf komplexe soziale, emotionale und erzieherische Einflüsse. Wenn Eltern an den Ursachen der Probleme arbeiten, statt Symptome mit potentiell schädlichen Medikamenten und durch Verhaltensveränderungsprogramme nur zu überdecken, können sie ihren Kindern zu mehr Lebensqualität verhelfen.
Zu den vom Autor empfohlenen fünfzig "drogenfreien" Strategien zur Überwindung der Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme von Kindern zählen u.a. Maßnahmen zur Stärkung der Selbstachtung und zur optimalen Förderung von Vitalität und Kreativität. Außerdem enthält sein Buch Checklisten, mit deren Hilfe Leser die für ein bestimmtes Kind besten Interventionen finden können.
"Das vor Ihnen liegende Buch hat eine generell positive Sichtweise über Kinder und das Lernen. Es vertritt die These, dass Kinder, die unter Aufmerksamkeits- und Verhaltensproblemen leiden, in ihrem Kern völlig normale und gesunde menschliche Wesen sind, die nicht unter einer medizinischen Störung leiden. Der Leser sollte jedoch wissen, dass ich in meinem Buch nicht behaupte, es gäbe keine unkonzentrierten, hyperaktiven oder impulsiven Kinder. Es geht mir vielmehr darum, dass das ADHS-Konzept nicht sehr hilfreich dafür ist, solche Verhaltensweisen zu verstehen; es hindert uns nämlich daran, ein Kind in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Ich bin auch nicht grundsätzlich dagegen, Kindern unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente zu geben. Ich denke jedoch, dass Eltern ein Recht darauf haben, über alle Alternativen Bescheid zu wissen, die ihren auffälligen Kindern helfen können, im Leben erfolgreich zu sein." - Thomas Armstrong
Zu den vom Autor empfohlenen fünfzig "drogenfreien" Strategien zur Überwindung der Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme von Kindern zählen u.a. Maßnahmen zur Stärkung der Selbstachtung und zur optimalen Förderung von Vitalität und Kreativität. Außerdem enthält sein Buch Checklisten, mit deren Hilfe Leser die für ein bestimmtes Kind besten Interventionen finden können.
"Das vor Ihnen liegende Buch hat eine generell positive Sichtweise über Kinder und das Lernen. Es vertritt die These, dass Kinder, die unter Aufmerksamkeits- und Verhaltensproblemen leiden, in ihrem Kern völlig normale und gesunde menschliche Wesen sind, die nicht unter einer medizinischen Störung leiden. Der Leser sollte jedoch wissen, dass ich in meinem Buch nicht behaupte, es gäbe keine unkonzentrierten, hyperaktiven oder impulsiven Kinder. Es geht mir vielmehr darum, dass das ADHS-Konzept nicht sehr hilfreich dafür ist, solche Verhaltensweisen zu verstehen; es hindert uns nämlich daran, ein Kind in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Ich bin auch nicht grundsätzlich dagegen, Kindern unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente zu geben. Ich denke jedoch, dass Eltern ein Recht darauf haben, über alle Alternativen Bescheid zu wissen, die ihren auffälligen Kindern helfen können, im Leben erfolgreich zu sein." - Thomas Armstrong
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"Der leicht zu lesende und übersichtlich gestaltete Inhalt ist mit vielen Beispielen angereichert. Das Buch setzt sich kritisch und fachkundig mit der häufig vorschnellen Diagnostizierung von Kindern mit der so genannten Aufmerksamfkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und der vorschnellen Verschreibung/dem übermäßigen Gebrauch psychoaktiver Medikamente (wie Ritalin) auseinander. Dr. Armstrong geht daher - folgerichtig - zunächst auf emotionale, soziale und erzieherische Einflüsse auf Kinder ein, um damit Problemkerne (!) als Ursachen zu identifizieren und Veränderungen zu ermöglichen. Auch wenn Dr. Thomas Gordon, Autor des Bestsellers Familienkonferenz von einer revolutionären, neuen ADHS-Konzeption spricht, kommt der Rezensent zu der Aussage, dass dieses Buch ganz normale Betrachtungen eines Problemfeldes vornimmt: einfach, stimmig, grundlagenorientiert und systemisch gedacht. Und genau darin liegt der besondere, beachtenswerte Vorteil dieses Buches, das allen Eltern und pädagogischen Fachkräften sehr eindringlich empfohlen werden kann. Modernistische Begriffe zu übernehmen ist zeitaktuell und in - einfache konsequente Änderungen vorzunehmen sind dagegen schwer und mit Arbeit verbunden. Dr. Armstrong zeigt fachkompetent, was zu tun ist." - Handbuch für ErzieherInnen
"Thomas Armstrong (Sonderschullehrer, pädagogischer Berater, Publizist) schrieb dieses Buch 1995 als Kampfschrift gegen den ADHS-und Ritalin-Mythos in den USA. Der Grund, daß wir dieses Buch jetzt d.h. neun Jahre nach seinem Erscheinen besprechen, ist der nämliche: die inzwischen sich auch bei uns epidemisch ausbreitende Verwechslung der ADHS-Symptome mit einem Krankheitsbild und die zunehmende Bereitschaft von Ärzten, Psychologen, Lehrern und Eltern, darauf mit Ritalin zu reagieren, statt erst nach pädagogischen und psychotherapeutischen Alternativen Ausschau zu halten." - Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie
"Thomas Armstrong erinnert mich mit seinem Buch The myth of the ADD-Child an den tapferen Menschen, der enthüllte, dass der Kaiser keine Kleider trug." - Jeffrey Freed in: "Zappelphilipp und Störenfrieda lernen anders" (Campus-Verlag)
"Die Enthüllung, dass es ADHS als deutlich unterscheidbare nachweisbare Erkrankung nicht gibt, ist der eine - kürzere - Teil des Buches (60 Seiten). Wesentlich größeren Raum nimmt die Darstellung der Strategien ein, die nützlich sein könnten, um Verhalten und Aufmerksamkeitsspanne Ihres Kindes (zu) verbessern. Das macht deutlich, dass es Thomas Armstrong in erster Linie um Hilfestellung und Unterstützung für die Eltern geht, die unter dem Verhalten ihrer Kinder und mit ihren Kindern leiden. Aber auch für TherapeutInnen ist die Lektüre zu empfehlen. Was den Autor am Phänomen ADHS am meisten stört, ist die Betonung des Defizitären, die Abstempelung von sehr vielen Kindern durch ein psychiatrisches Krankheitsbild. Hinzu kommt eine Behandlung, die auf die gute Pille plus Verhaltenstherapie plus evtl. Eltern-Training standardisiert wurde - und im schlechtesten Fall auf Medikation reduziert wird. Demgegenüber orientiert sich Armstrong an der Lebendigkeit und den Fähigkeiten der Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenem Hintergrund in ihrem Verhalten als Kinder mit ADHS-Symptomatik auffällig werden. Durch Querverbindungen zu allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen und Themen macht der Autor deutlich, dass es beim Umgang mit den Problemen, die ADHS-Kinder machen und haben, auf eine persönliche Entscheidung hinausläuft, ob Veränderung über Beherrschen oder Befähigen gesucht wird - der Autor plädiert für Letzteres." - Systhema
"Eine revolutionäre neue ADHS-Konzeption." - Thomas Gordon, Autor des Bestsellers "Familienkonferenz"
"Dieses Mut machende, vielfältige und weise Buch wird mehr Gutes bewirken als ein ganzer Schrank voller ungeeigneter Rezepturen." - Shari Lewis
"Armstrong tut mehr, als dem Leser nur zu erklären, was an der Diagnose ADHS nicht stimmt. Er beschreibt innovative Lösungen von Verhaltensproblemen, die allesamt ohne Pharmaka auskommen. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für Eltern, die nach ungefährlichen Lösungen für den Umgang mit einem schwierigen Kind suchen."- Prof. Diane McGuiness
"Thomas Armstrong (Sonderschullehrer, pädagogischer Berater, Publizist) schrieb dieses Buch 1995 als Kampfschrift gegen den ADHS-und Ritalin-Mythos in den USA. Der Grund, daß wir dieses Buch jetzt d.h. neun Jahre nach seinem Erscheinen besprechen, ist der nämliche: die inzwischen sich auch bei uns epidemisch ausbreitende Verwechslung der ADHS-Symptome mit einem Krankheitsbild und die zunehmende Bereitschaft von Ärzten, Psychologen, Lehrern und Eltern, darauf mit Ritalin zu reagieren, statt erst nach pädagogischen und psychotherapeutischen Alternativen Ausschau zu halten." - Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie
"Thomas Armstrong erinnert mich mit seinem Buch The myth of the ADD-Child an den tapferen Menschen, der enthüllte, dass der Kaiser keine Kleider trug." - Jeffrey Freed in: "Zappelphilipp und Störenfrieda lernen anders" (Campus-Verlag)
"Die Enthüllung, dass es ADHS als deutlich unterscheidbare nachweisbare Erkrankung nicht gibt, ist der eine - kürzere - Teil des Buches (60 Seiten). Wesentlich größeren Raum nimmt die Darstellung der Strategien ein, die nützlich sein könnten, um Verhalten und Aufmerksamkeitsspanne Ihres Kindes (zu) verbessern. Das macht deutlich, dass es Thomas Armstrong in erster Linie um Hilfestellung und Unterstützung für die Eltern geht, die unter dem Verhalten ihrer Kinder und mit ihren Kindern leiden. Aber auch für TherapeutInnen ist die Lektüre zu empfehlen. Was den Autor am Phänomen ADHS am meisten stört, ist die Betonung des Defizitären, die Abstempelung von sehr vielen Kindern durch ein psychiatrisches Krankheitsbild. Hinzu kommt eine Behandlung, die auf die gute Pille plus Verhaltenstherapie plus evtl. Eltern-Training standardisiert wurde - und im schlechtesten Fall auf Medikation reduziert wird. Demgegenüber orientiert sich Armstrong an der Lebendigkeit und den Fähigkeiten der Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenem Hintergrund in ihrem Verhalten als Kinder mit ADHS-Symptomatik auffällig werden. Durch Querverbindungen zu allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen und Themen macht der Autor deutlich, dass es beim Umgang mit den Problemen, die ADHS-Kinder machen und haben, auf eine persönliche Entscheidung hinausläuft, ob Veränderung über Beherrschen oder Befähigen gesucht wird - der Autor plädiert für Letzteres." - Systhema
"Eine revolutionäre neue ADHS-Konzeption." - Thomas Gordon, Autor des Bestsellers "Familienkonferenz"
"Dieses Mut machende, vielfältige und weise Buch wird mehr Gutes bewirken als ein ganzer Schrank voller ungeeigneter Rezepturen." - Shari Lewis
"Armstrong tut mehr, als dem Leser nur zu erklären, was an der Diagnose ADHS nicht stimmt. Er beschreibt innovative Lösungen von Verhaltensproblemen, die allesamt ohne Pharmaka auskommen. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für Eltern, die nach ungefährlichen Lösungen für den Umgang mit einem schwierigen Kind suchen."- Prof. Diane McGuiness
Autor
Thomas Armstrong, Ph.D., ist Autor mehrerer Bücher. Er war früher Sonderschullehrer und hat zahlreiche Beiträge zum Themenbereich Kindererziehung für Zeitschriften wie Ladies' Home Journal und Family Circle geschrieben. Er hält Vorträge und ...

