IMPRESSUM
|
SITEMAP
|
DATENSCHUTZ
Mein Konto
|
Warenkorb
|
Kasse
Neu erschienen
Vorschau
Alle Autoren
Alle Titel
Kommunikation
Gewaltfreie
Kommunikation
NLP
Trauma/EMDR
Transaktionsanalyse
Coaching & Management
Körper & Bewegung
Familie & Partnerschaft
edition junferlino
Lernen & Pädagogik
Weitere Themen
Verhaltenstherapie
Spar-Bücher
Non-Books
active-books
Zeitschriften
Interessante Links
Autor werden
Partnerbuchhandlungen
Hier können Sie unseren kostenlosen, regelmäßig erscheinenden News-
letter abonnieren.
Bitte tragen Sie aus Sicherheitsgründen den unten aufgeführten Bestätigungscode in das Feld Code ein:
A1211664
Code:
eMail:
*
Anrede:
Bitte wählen
Herr
Frau
Name:
HTML
TEXT
anmelden
abmelden
*Pflichtfeld
Über SSL-Zertifikate
van der Kolk, Bessel;McFarlane, Alexander;Weisaeth, Lars
Traumatic Stress
Theorie, Praxis, Forschung zu posttraumatischem Streß. Grundlagen & Behandlungsansätze
Originaltitel:
Traumatic Stress
1. Auflage, 2002.09.02
608 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-384-2
ISBN 13: 978-3-87387-384-1
49,50 EUR
Seit seinem lang erwarteten Erscheinen im Jahre 1996 ist das Buch von van der Kolk, McFarlane und Weisaeth in den USA zum klassischen Handbuch im Bereich der Forschung und Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen geworden ("The Bible"), an dem die international führenden Spezialisten für Traumaforschung und der Therapie von Traumatisierungen und posttraumatischen Belastungsstörungen mitgearbeitet haben. Die jetzt endlich vorliegende deutsche Ausgabe stellt für alle am Thema Interessierten und in unterschiedlichen Arbeitskontexten mit traumatisierten Menschen sowie mit posttraumatischen Belastungsstörungen arbeitenden BehandlerInnen eine Fülle hilfreicher Hintergrundinformationen und Behandlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Orientierungen bereit. Mit seinem umfassenden Material zeigt das Buch, wie unsicher die Forschungslage noch ist, wie wenig abgesichert manche Behandlungsstrategien aufgrund kaum vorhandener Belege für ihre Wirksamkeit sind und bietet auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes vielfältige Ansätze und Anregungen für die Behandlungspraxis und ihre Weiterentwicklung. Beeindruckend ist die breite Perspektive, die die Themen "kollektiver Traumatisierungen" und geschichtliche Dimensionen genauso abdeckt wie Fragen differenzierter Traumadiagnostik und der Psychophysiologie traumatischer Belastungsstörungen. Dieses Buch konfrontiert mit fundierten theoretischen und methodischen Konzepten, die besonders auch tradierte Vorstellungen der psychotherapeutischen Schulen in Frage stellen und neue Modelle vorlegen. Kein anderes Werk in diesem Bereich stellt hierzu das verfügbare Wissen so umfassend dar. Als Herausgeber der deutschen Ausgabe begleiten Prof. Dr. Hilarion Petzold sowie Prof. Dr. Michael Märtens das Werk.
Hintergrundfragen und Geschichte
Bessel van der Kolk, Alexander C. McFarlane:
Trauma - ein schwarzes Loch
Alexander McFarlane, Bessel van der Kolk:
Trauma und seine Herausforderung an die Gesellschaft
Bessel A. van der Kolk, Lars Weisaeth, Onno van der Hart:
Die Geschichte des Traumas in der Psychiatrie
Akutreaktionen
Arieh Y. Shalev:
Belastung versus traumatische Belastung - Von homöostatischen Akutreaktionen zur chronischen Psychopathologie
Zahava Solomon, Nathaniel Laror, Alexander C. McFarlane:
Posttraumatische Akutreaktionen bei Soldaten und Zivilisten
Anpassungsvorgänge bei Traumata
Elisabeth A. Brett:
Die Klassifikation der posttraumatischen Belastungsstörung
Alexander C. McFarlane & Rachel Yehuda:
Widerstandskraft, Vulnerabilität und der Verlauf posttraumatischer Reaktionen
Bessel A. van der Kolk:
Die Vielschichtigkeit der Anpassungsprozesse nach erfolgter Traumatisierung: Selbstregulation, Reizdiskriminierung und Entwicklung der Persönlichkeit
Bessel A. van der Kolk:
Der Körper vergißt nicht - Ansätze einer Psychophysiologie der posttraumatischen Belastungsstörung
Erinnerung: Mechanismen und Prozesse
Bessel A. van der Kolk:
Trauma und Gedächtnis
Bessel A. van der Kolk, Onno van der Hart, Charles R. Marmar:
Dissoziation und Informationsverarbeitung beim posttraumatischen Belastungssyndrom
Traumata im Lebenszyklus
Robert S. Pynoos, Alan M. Steinberg & Armen Goenjian:
Traumatische Belastungen in Kindheit und Jugendalter. Neuere Entwicklungen und aktuelle Kontroversen
Petra G.H. Aarts & Wybrand op den Velde:
Eine früher erfolgte Traumatisierung und der Prozeß des Alterns - Theorie und klinische Implikationen
Behandlung
Bessel A. van der Kolk, Alexander C. McFarlane & Onno van der Hart:
Ein allgemeiner Ansatz zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung
Gordon J. Turnbull & Alexander C. McFarlane:
Akut-Behandlungsformen
Barbara Olasov Rotbaum & Edna B. Foa:
Kognitiv-behaviorale Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung
Jonathan R.T. Davidson & Bessel A. van der Kolk:
Die psychopharmakologische Behandlung der posttraumatischen Belstungsstörung
Stuart W. Turner, Alexander C. McFarlane & Bessel A. van der Kolk:
Der therapeutische Rahmen und neue Entwicklungen in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung
Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum
Barbara Bräutigam, Michael M. Märtens & Hilarion G. Petzold:
Leitgedanken für Eltern und Angehörige traumatisierter Kinder
Hilarion G. Petzold, Hans Ulrich Wolf & Birgit Landgrebe, Zorica Josic, Angela Steffan:
"Integrative Traumatherapie" - Modelle und Konzepte für die Behandlung von Patienten mit "posttraumatischer Belastungsstörung"
Nach oben
Die Anerkennung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als offizielle Diagnose in der psychiatrischen Nomenklatur im Jahre 1980 führte nicht nur zur Produktion umfassender Literatur über die Behandlung der Opfer vieler verschiedener Formen der Traumatisierung, sondern auch zur Explosion wissenschaftlicher Untersuchungen der unterschiedlichen Weisen, wie Menschen auf überwältigende Geschehnisse reagieren. Vor etwa 20 Jahren wurde mit den modernen wissenschaftlichen Untersuchungen der traumatischen Störungen begonnen. Die Zeit scheint nun für einen Versuch reif zu sein, die erworbenen Kenntnisse miteinander zu verbinden und einige der Dilemmas und Herausforderungen darzustellen, die vor uns liegen. Um dies zu verwirklichen, baten wir einige unserer kenntnisreichsten Kollegen aus der ganzen Welt, an dem Bemühen teilzunehmen, unsere gegenwärtigen Kenntnisse und Nicht-Kenntnisse zu integrieren und die Forschungsergebnisse und die "klinische Weisheit" herauszudestillieren, die sich über diese Jahre hinweg angesammelt haben.
In den letzten 5 Jahren traf sich die Gruppe (mehrmals in unterschiedlicher Zusammensetzung), um unsere Daten zu präsentieren, unsere Untersuchungen zu diskutieren und unsere Eindrücke über den Stand der Forschung auf dem Gebiet der traumatischen Belastung zu vergleichen. An diesen Diskussionen nahmen stets Kliniker und Wissenschaftler teil, die ihre Arbeit an verschiedenen Orten der Erde ausführten, da die Reaktion des Menschen auf traumatisches Erleben universell ist, und die von zahlreichen unterschiedlichen theoretischen und praktischen Orientierungen herkamen, da die menschliche Reaktion nicht aus einem theoretischen Bezugsrahmen allein begriffen werden kann.
Die Untersuchung der traumatischen Belastung konfrontiert Kliniker und Wissenschaftler gleichermaßen mit dem Bedürfnis, sich ihrem Gegenstand mit einer Mischung aus objektiver Wissenschaft und einem Bewußtsein von sozialpolitischen Kontexten, in denen das Trauma eingebettet ist, zu nähern. In diesem Buch versuchen wir den gegenwärtigen Stand der Kenntnis der Auswirkungen eines Traumas auf psychologische, physiologische und soziale Systeme zusammenzufassen und die Wechselbeziehungen dieser unterschiedlichen Gebiete untereinander zu untersuchen. Wir präsentieren dann eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die während der letzten zwei Jahrzehnte für unterschiedlich traumatisierte Bevölkerungsgruppen entwickelt wurden.
Die Akzeptanz des Konzepts der traumatischen Belastung wird bisher immer noch sowohl von sozialen und politischen als auch von einer Vielzahl durchaus legitimer wissenschaftlicher Erwägungen in Frage gestellt. Seit mehr als anderthalb Jahrhunderten ist die Anerkennung der Auswirkungen eines Traumas auf Individuum und Gesellschaft von Kontroversen geprägt. Die Untersuchung traumatischer Störungen hat ihren Ursprung in der Neugier, ob die unerklärlichen körperlichen Symptome, die bei Unfallopfern und Hysteriker(inne)n beobachtet wurden, physiologische oder psychologische Ursachen haben. Da diese Patienten behaupteten, hilflos zu sein, und da sie an fremdartigen Symptomen litten, die für Suggestion anfällig waren, haben sie immer wieder vehemente Dispute über die Echtheit ihrer Beschwerden herausgefordert. Immer wieder wurden sie der Simulation und des Leidens an "Fehlerinnerungen" oder "Rentenneurosen" verdächtigt.
Das Problem der Erinnerung stand bei der wissenschaftlichen Untersuchung traumatischer Störungen immer im Mittelpunkt. Seitdem Psychiater und Psychologen sich der Untersuchung des Einflusses von Traumata auf das Bewußtsein gewidmet haben, bemerkten sie, daß die Speicherung von Erinnerungen an Traumata in Abhängigkeit vom jeweiligen emotionalen Zustand geschieht, was zur Folge hat, daß diese Erinnerungen sich auf lange Sicht dem verbalen Zugriff entziehen. Wenn traumatische Erinnerungen von anderen Lebensereignissen dissoziiert und außerhalb des Normalbewußtseins gespeichert sind, können sie in scheinbar unbegreiflichen Symptomen wie körperlichen Beschwerden, Reinszenierungen im Verhalten und lebhaftem sensorischen Wiedererleben Ausdruck finden. Die Wiederinszenierung des Traumas in persönlichen und sozialen Beziehungen ist eine Hauptquelle der Scham auf seiten der Opfer und eine Quelle fortdauernder Tragödien für die Gesellschaft. Das Problem der Dissoziation wirft auch weitreichende Fragen hinsichtlich der Verantwortung und der wechselseitigen Verpflichtungen zwischen Opfern und Gesellschaft auf. Sich nicht bewußt zu sein, wodurch es zu Reinszenierungen kommt, macht es schwierig, für diese Handlungen Verantwortung zu übernehmen. Es ist schwierig, ein kompetentes menschliches Wesen zu sein, wenn man sich hilflos fühlt, und es ist tatsächlich unmöglich, Regeln zu vertrauen oder sich durch Empathie leiten zu lassen, wenn man das Gefühl hat, unter lebensgefährdender Bedrohung zu stehen.
Nach oben
"... ein facettenreiches Arbeitsbuch, das vorrangig in seinen breit angelegten Einleitungskapiteln auch weniger Bewanderten gute Orientierung bietet."
- Wege zum Menschen
"Dieses Buch ist ein Basiswerk für KollegInnen, die sich mit dem Thema Trauma, Traumatic Stress und den daraus folgenden Leiden und Behandlungsansätzen auseinander setzen wollen. Die Autoren, selbst jahrelang erfahren in der Behandlung und Therapie von traumatisierten Menschen, haben eine Fülle an Informationen, Theorien, Erfahrungs- und Forschungsberichten aus unterschiedlichen Bereichen der Traumaforschung und Traumatherapie zusammengetragen. Es ist ihnen gelungen, ein materialreiches, grundlegendes Werk zusammenzustellen, das sich für PraktikerInnen als wichtig und hilfreich erweisen dürfte.
[...] Durch die differenzierten Beiträge der insgesamt über 10 beitragenden AutorInnen erschließt sich das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Buch ist allen zu empfehlen, die in ihrem Beruf mit traumatisierten Menschen in Kontakt sind oder traumatisierte Menschen behandeln. Es ist darüber hinaus allen Kolleginnen und Kollegen zu empfehlen, die mit Menschen arbeiten, die ungewöhnliche, vielleicht "verrückte" Verhaltensweisen zeigen. Vielleicht trägt das Buch dann dazu bei, dass Diagnosen und Anamnesen auf zugrunde liegende traumatische Erfahrungen hin überprüft werden."
- Systhema
Nach oben
Bessel A. van der Kolk
, M.D., ist Direktor des Traumazentrums am Human Resources Institute Hospital in Brookline, Massachusetts, Professor für Psychiatrie an der Harvard Medical School sowie einer der weltweit angesehensten und gefragtesten Traumaforscher.
Alexander C. McFarlane
, M.D., ist Professor für Psychiatrie an der University of Adelaide und Leiter des Department of Psychiatry am Queen Elizabeth Hospital in Südaustralien.
Lars Weisaeth
, M.D., Ph.D., ist Professor für Psychiatrie an der Universität von Oslo, Norwegen, sowie ständiger Berater der UNO und anderer internationaler Organisationen.
Nach oben
"Das Werk ist seit 1996 in englisch erhältlich und kommt jetzt in deutscher Uebersetzung heraus. Die Autoren beschreiben in prägnanter Weise den Verlauf traumatischer Ereignisse und die Folgen für Betroffene. Der Leser erfährt die Geschichte zur Psychotraumatologie und die Haltung der gängigen Therapieschulen im Bezug auf das Traumageschehen. Seit dem neuen diagnostischen Begriff PTSD (Postraumatische Belastungsstörung), welcher ca. 1980 eingeführt wurde, hat das Thema von traumatischen Ereignissen und die Folgen eine zunehmende Bedeutung erlangt. Neben den psychischen Auswirkungen geben die Autoren auch vielfältige Hinweise auf neurobiologische Forschungsresultate. Die wichtigsten Behandlungsgrundsätze bei PTSD werden ausgeführt. Der Leser lernt dabei auch zu verstehen, wie unfasslich traumatische Ereignisse für Betroffene meistens sind, resp. wie wenig sich derartige Ereignisse sprachlich vermitteln lassen."
- Dr. med. Werner Tschan,
Basel
Nach oben
Shapiro , Francine
EMDR - Grundlagen und Praxis
Handbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen
ISBN: 3-87387-360-5
44,50 EUR
0 Titel
Aus dem Inhalt
Vorwort
Pressestimmen
Autoreninformationen
Weitere Bücher
zum Thema
Lesermeinung
abgeben
Coverdownload
Empfehlen Sie diesen Titel per eMail weiter
Tragen Sie hier
Ihre Partner ID ein:
Ich will Partner werden!
© 2006 - 2010 Junfermann Verlag GmbH & Co. KG
Impressum & Haftungsausschluss
|
AGB
|
Datenschutzerklärung
Nach oben