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Gerhold, Dieter
Präsentationstraining
Ein Übungs- und Spielehandbuch. Praxis-Leitfaden für Trainer, Lehrer und Gruppen
1. Auflage, 2003.10.01
128 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-552-7
ISBN 13: 978-3-87387-552-4
16,50 EUR
Die meisten Menschen treten nur ungern vor andere hin, um einen Vortrag oder eine Rede zu halten. Sie empfinden diese Herausforderung als belastend und suchen sie nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn sie aber im Laufe eines Trainings erleben, daß es auch viel Spaß machen kann, vor anderen zu sprechen, bauen sie ihre inneren Widerstände nach und nach ab. Es ist dann nur noch ein kleiner Schritt, bis sie der Zuhörerschaft auch ernste Themen in gelöster und motivierter Verfassung präsentieren. Grundvoraussetzung der Trainingsarbeit ist ein geeignetes Repertoire an kreativen und motivationssteigernden Übungen. Dieses Buch ist darauf zugeschnitten und umfaßt insgesamt 30 Übungen mit weit über 100 Varianten. Die einzelnen Übungen haben unterschiedliche Schwerpunkte und decken dadurch den gesamten Bereich präsentationsrelevanter Fragestellungen ab. So gibt es u.a. Übungen zur Gestik, zur Mimik, zum Blickkontakt, zur freien Assoziation und zur Schlagfertigkeit, zur Strukturierung von Sachverhalten, zur Argumentation, zu sprachlichen Aspekten wie Artikulation, Lautstärke, Geschwindigkeit, Betonung, Pausen, zu Füllwörtern und Schmatzlauten, zur Visualisierung und insbesondere auch zur Art und Weise der Beziehungsgestaltung zum Publikum. Alle Übungen haben eine ausgeprägte spielerische Leichtigkeit und einen hohen Unterhaltungswert. Die Trennlinie zwischen Übung und Spiel verwischt. So eignet sich jede der Übungen je nach Intention des Trainers auch einfach als Spiel.
1 "Der Tag beginnt":
Übung zur Auflockerung und zum Kennenlernen
2 "Augenblick mal":
Übung in Blickkontakt
3 "Aufgalopp":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck, Koordination und Dramaturgie
4 "Hände hoch":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck
5 "Drei Dinge":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck und Koordination
6 "Bühne frei":
Übung in Strukturierung und Akzentuierung
7 "Ende gut, alles gut":
Übung in Strukturierung und Akzentuierung
8 "Einerseits und andererseits":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck und Koordination
9 "Who is who":
Übung in Anmoderation, körpersprachlichem Ausdruck und Koordination
10 "Gemeinsam sind wir stark":
Übung in freier Rede und Assoziation
11 "Halbe Miete":
Übung in Assoziation und Dramaturgie
12 "Kommando":
Übung in Koordination und Leitung
13 "Ab die Post":
Übung in sprachlicher Gestaltung
14 "Mahlzeit":
Übung in Artikulation
15 "Juckreiz":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck
16 "Nichts als Fragen":
Übung zur Verwendung von Fragen
17 "Knieschuß":
Übung in mimischem Ausdruck
18 "Standpauke":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
19 "Alles wird gut":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
20 "Wie man eine Zitrone auspreßt":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
21 "Der kleine Schleimbeutel":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
22 "Och nee":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
23 "Volle Lotte":
Übung in Betonung und Art und Weise der Beziehungsgestaltung
24 "Überraschungsei":
Übung in freier Rede
25 "Wer hätte das gedacht?":
Übung in Visualisierung, Koordination und Strukturierung
26 "Ohne Worte":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck, Koordination und Strukturierung
27 "Fremdenführer":
Übung in Visualisierung, Koordination und Strukturierung
28 "Endlich":
Übung in Visualisierung, Koordination und Strukturierung
29 "Zoo":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck, Strukturierung und Koordination
30 "Die liebe Nachbarschaft":
Übung in körpersprachlichem Ausdruck, Strukturierung und Koordination
31 "Hohle Hand":
Übung in Standfestigkeit, Schlagfertigkeit und Strukturierung
32 "Der Nächste bitte":
Übung in Schlagfertigkeit, Argumentation und Stabilität
Leitfaden zur Auswertung der Übungen
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"Überraschungsei"
Aufbau der Übung
Die TN treten vor die Gruppe und erzählen ein Erlebnis aus ihrer Vergangenheit.
Empfehlungen zur Erläuterung der Übung
Zur Ideenfindung empfiehlt es sich, den TN einige grundsätzliche Möglichkeiten aufzuzeigen, wie bspw. ein Erlebnis, an das sie besonders gerne oder häufig zurückdenken, oder ein Erlebnis, daß von großer Bedeutung in ihrem Leben war, das sie geprägt hat oder entscheidende Veränderungen bewirkt hat, ein Erlebnis, das ihnen viel Vergnügen bereitet hat oder über das sie zumindest nachträglich schmunzeln können, ein Erlebnis, daß ihnen zu denken gegeben hat oder das aufregend, beeindruckend oder außergewöhnlich war, vielleicht ein Erlebnis mit Familienmitgliedern, mit Tieren, mit Freunden, in der Schule oder beim Sport, vielleicht im Urlaub, vielleicht aus der frühesten Kindheit oder aus der Jugendzeit, vielleicht ein Erlebnis im Straßenverkehr, auf Arbeit oder im Haushalt oder in der freien Natur etc.
Es empfiehlt sich, die TN darauf einzustimmen, wirklich nur ein Erlebnis zu erzählen und keine größere Episode aus ihrem Leben, das gewählte Erlebnis allerdings ausführlich zu schildern.
Wenn die TN sich für ein Erlebnis entschieden haben, sollten sie auch darüber nachdenken, ob sie der Gruppe dieses Erlebnis wirklich erzählen wollen, oder ob sie sich vielleicht lieber doch noch einmal neu orientieren.
Es empfiehlt sich, den TN vorzugeben, ihr Erlebnis strukturiert vorzutragen, die Art und Weise der Strukturierung aber freizustellen.
Eine Ermunterung, während des Vortrags in Blickkontakt mit allen Zuhörern zu bleiben und an geeigneten Stellen gestische Akzente zu setzen, trägt gute Früchte, da die TN spätestens während des Vortrags feststellen, daß die inhaltlichen Aspekte sie wenig fordern und ein Energieüberschuß verfügbar bleibt.
Abschließend empfiehlt es sich, die Gruppe zu informieren, daß derjenige TN, der die Übung als erstes absolviert, bei dieser wie auch bei allen nachfolgenden Übungen ein kurzes Feedback des Trainers erhält und daß dabei richtungsweisend herausgestellt werden wird, was der TN gut gemacht hat und was von den nachfolgenden TN (zusätzlich) beachtet werden soll.
Vorbereitung
Etwa 20 Minuten, jeder für sich allein, stichpunktartiges Konzept, das nach Bedarf mit nach vorn genommen werden kann.
Durchführung
Vergewisserung, daß ggf. notwendige Vorkehrungen für die Auswertung getroffen sind.
Einzeln ohne Barriere vor einem offenen Stuhlkreis (und ggf. vor laufender Videokamera).
Applaus nach jedem TN.
Reihenfolge wenn möglich nach eigener Entscheidung der TN, ansonsten der Reihe nach.
Anerkennendes und die nachfolgenden TN orientierendes, prägnantes Feedback seitens des Trainers nach dem bzw. an den ersten TN.
Richtungsweisendes Feedback des Trainers immer dann, wenn TN die Übung verändern. Sollte dies nicht geschehen, kann die Übung ohne weitere Unterbrechung zu Ende geführt werden.
Das Erfolgserlebnis jedes einzelnen TN hat Priorität, d.h., daß der Trainer möglichst frühzeitig intervenieren sollte, wenn ein TN zu weit aus der Spur gerät. Einem solchen TN im Anschluß an eine kurze Orientierung lieber noch einmal Gelegenheit geben, von vorne zu beginnen. Auch mit einem möglichen zweiten Fehlstart kann seitens des Trainers entsprechend umgegangen werden, spätestens dann sollte der TN die Übung aber zu Ende führen können und unabhängig von seiner Leistung anschließend ein ausschließlich positives Feedback des Trainers erhalten, in dem der erzielte Fortschritt des TN herausgestellt und das Durchhaltevermögen des TN gewürdigt wird. Ein kleiner Extraapplaus, zu dem sich eine Gruppe immer gerne bereit findet, verfehlt ebenfalls nicht seine Wirkung.
Zentrale Nutzeffekte der Übung
Die TN trainieren die freie Rede.
Die TN haben breiten Gestaltungsspielraum.
Die TN sind durch die Präsentation des Inhalts vergleichsweise wenig gefordert, so daß sie ihre Aufmerksamkeit während des Vortrags verstärkt strukturellen, sprachlichen und nonverbalen Akzenten zuwenden können.
Der einzelne TN findet kreative Entfaltungsmöglichkeit.
Die Gruppe hat Spaß.
Eine weitere Übung, die die Routine der TN vor der Gruppe (und ggf. vor laufender Videokamera) unmerklich fördert.
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"Der Autor, von Haus aus freier Lehrtrainer, Dozent und Supervisor, will mit seinem Buch Trainern, Gruppenleitern sowie Lehrern einen Praxis-Leitfaden an die Hand geben, mit dem sich die Lust am Vortragen üben lässt. In den 32 vorgestellten, größtenteils spielerischen Übungen wird das gesamte Spektrum präsentationsrelevanter Fragestellungen abgedeckt: Gestik, Mimik, Blickkontakt, Schlagfertigkeit, Strukturierung von Sachverhalten, Argumentation, Visualisierungen u.s.w. Kennzeichnend ist dabei eine einheitlich wiederkehrende Strukturierung der Übungsaufbereitung. Durch die im Buch angesprochene Zielgruppe unterscheidet es sich von dem Gros der zu dem Thema verfügbaren Titel."
- ekz-Informationsdienst
"Endlich ein pädagogisches Buch, das den Satz "Lernen macht Spaß" wirklich in die Praxis umsetzt." -
Zeitschrift für Transaktionsanalyse
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Dr. Dieter Gerhold
, Jahrgang 1961, Freier Trainer und Dozent, Lehrtrainer für Transaktionsanalyse (PTM) (DGTA), Supervisor (EAS). Durchführung von Firmentrainings, Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen, Lehraufträgen, Selbstsicherheitstrainings, Einzel- und Gruppentrainings in Präsentation und Rhetorik.
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James, Tad;Shephard, David
Die Magie gekonnter Präsentation
Wie Sie mit Hilfe von NLP Ihr Auftreten optimieren können. Ein Handbuch
ISBN: 3-87387-491-1
26,50 EUR
Borbonus, René
Die Kunst der Präsentation
91 Antworten für eine eindrucksvolle Präsentation. Soft Skills kompakt, Bd. 4
ISBN: 3-87387-693-0
9,95 EUR
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