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Simon-Adorf, Ute
Mentaltraining in Frage & Antwort
Wie sich Geist und Körper wechselseitig beeinflussen. Soft Skills kompakt, Bd. 7
1. Auflage, 2009.04.20
80 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-719-8
ISBN 13: 978-3-87387-719-1
9,95 EUR
Jeder von uns hat von der Welt, in der er lebt, seine ganz eigene Landkarte im Kopf, die sich im Lauf des Lebens durch Erziehung und eigene Erfahrungen entwickelt. Die Wahrnehmung wird folglich über ein Filtersystem gesteuert, das sich als nützlich, manchmal aber auch als hinderlich erweisen kann. Eines der vielen Anwendungsgebiete des Mentaltrainings besteht darin, eigene Wahrnehmungsfilter zu überprüfen und sie, wenn notwendig, einem "Update" zu unterziehen. Welche anderen Möglichkeiten das Mentaltraining bietet, aber auch, wo seine Grenzen liegen und welche Überlegungen im Zusammenhang mit einer angestrebten Leistungssteigerung Sinn machen, erläutert dieses Buch in 52 Fragen und Antworten. Es lädt ein, die Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten mentalen Trainings kennen zu lernen und Techniken auszuprobieren. Manchmal nämlich kann bereits eine winzige Veränderung etwas ganz Großes im Leben bewirken. Ein Buch der Reihe "Soft Skills kompakt".
Was kann Mentaltraining bei mir bewirken?
Wie wirkt sich der Kopf auf den Körper aus?
Ist das mit Mentaltraining Erlernte kurzfristig abrufbar?
Wie lange hält der positive Effekt an?
Bin ich mit Mentaltraining leistungsfähiger?
Bekomme ich durch Mentaltraining ein "dickes Fell"?
Kann ich meine Ziele besser oder schneller erreichen?
Kann ich mithilfe von Mentaltraining vom Pessimisten zum Optimisten werden?
Wie kann ich mental trainieren?
Wie kann ich das Mentaltraining schnell erlernen?
Wie oft muss etwas trainiert oder geübt werden, bis es im Hirn verankert ist und die gewünschte mentale Stärkung eintritt?
Gehen einmal durch Mentaltraining erworbene Fähigkeiten verloren, wenn man nicht permanent daran weiterarbeitet?
Wie stoppt man negative Gedanken?
Wie funktioniert Mentaltraining?
Welche Techniken gibt es?
Ist Mentaltraining wirklich nur positiv zu sehen?
Ist der Einsatz von Mentaltraining Betrug?
Rede ich mir selbst etwas ein?
Sehe ich durch Mentaltraining alles nur noch durch eine rosarote Brille?
Passiert mit Mentaltraining eine Persönlichkeitsveränderung?
Wo kann man Mentaltraining einsetzen?
Wie und in welchen Situationen kann ich das Mentaltraining einsetzen?
Beispiel Lampenfieber: Wie schaffe ich die ersten drei Minuten?
Kann man auch in Gruppen mental trainieren?
Bei welchen Anlässen kann man Mentaltraining in Unternehmen nutzen?
Welche schnell einsetzbaren Übungen gibt es für den Berufsalltag?
Was kann man in Stresssituationen, wenn die Panik kommt, selbst tun?
Kann ich mit Mentaltraining meine Selbstheilungskräfte aktivieren?
Und die Grenzen?
Wo sind die Grenzen beim Einsatz von Mentaltraining?
Reicht einfach nur "mental gut drauf zu sein" aus, um Herausforderungen zu begegnen?
In welchen Situationen, bei welcher Einstellung oder Persönlichkeit funktioniert Mentaltraining nicht?
Die wichtigsten Dinge noch einmal auf den Punkt gebracht
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Bin ich mit Mentaltraining leistungsfähiger?
Henry Ford sagte einst: "Ob du glaubst, dass du etwas kannst, oder glaubst, etwas nicht zu können, du hast immer recht!" Kurze Aussage, große Tragweite, nicht wahr? Wieder sind wir bei der inneren Einstellung: Wenn ich glaube, dass ich etwas kann, habe ich eher die Möglichkeit etwas zu schaffen als wenn ich verunsichert bin und mich ständig hinterfrage. Dass ich in allen anderen Bereichen, die für mein Vorhaben wichtig sind - sei es die theoretische, fachliche, technische oder konditionelle Vorbereitung -, natürlich perfekt vorbereitet sein muss, versteht sich von selbst.
Birgit Fischer, die erfolgreichste deutsche Olympionikin aller Zeiten, hat einmal gesagt: "Es ist der Kopf, es sind die Gedanken, die die entscheidenden Zehntel- oder Hundertstelsekunden herausholen, die man den anderen voraushaben muss. Die Kraft, dermaßen bis zum allerletzten Moment zu kämpfen, hätte ich niemals aufbringen können, wenn sich negative Gedanken in meine Entschlossenheit hätten drängen können. Als Sportler weiß man sehr genau, wie wichtig es ist, die >richtigen< Denkmuster zu haben, beziehungsweise wie nötig und wertvoll es ist, die >falschen< loszuwerden" (Dehner, Steh dir nicht im Weg, S. 9f).
Mit Mentaltraining kann ich also deshalb leistungsfähiger sein, weil ich gelernt habe, meine Gedanken ziel- und lösungsorientiert einzusetzen. Weil ich nach vorne schaue. Stolpersteine sehe ich nicht als etwas Gefährliches an und das, was viele Menschen als Probleme bezeichnen, sind für mich Herausforderungen. Mit Mentaltraining lerne ich meine Ziele zu erkennen, sie mit allen Sinnen zu leben, sodass sie eine unbeschreibliche Motivation erzeugen und damit ungeahnte Kräfte freisetzen. Ich lerne sinnvolle Zieletappen zu setzen und damit meine Prioritäten im Leben zu erkennen. Dadurch bin ich zufriedener, denn ich merke, dass das, was ich mache, mich auf meinem Weg nach vorne bringt. Weiterhin plane ich die Maßnehmen, die für meine Zielerreichung wichtig sind. Dadurch bin ich auch viel eher einmal bereit Dinge zu tun, zu denen ich eigentlich keine Lust habe, weil ich weiß, sie helfen mir, meinem Ziel näher zu kommen. Sie sind notwendig. Ein schönes Zitat von Victor Frankl passt dazu: "Wer das Wozu kennt und schätzt, für den ist nahezu jedes Wie zu ertragen." Sie merken, Mentaltraining macht in vieler Hinsicht leistungsfähiger.
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Ute Simon-Adorf
, geb. 1963, seit 2001 selbstständig im Bereich der Personal- und Persönlichkeitsentwicklung und als Coach und Trainerin zertifiziert. Seit 2005 arbeitet sie mit Leistungssportlern im Bereich des Mentalcoaching, dessen Bedeutung im Sport sowie in Unternehmen stetig wächst. Sie ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz. www.simon-adorf.de
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Simon-Adorf, Ute
Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten ...
Antworten auf 53 wichtige Fragen. Soft Skills kompakt, Bd. 5
ISBN: 3-87387-694-9
9,95 EUR
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