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Rosenberg, Marshall B.
Gewaltfreie Kommunikation
Eine Sprache des Lebens
Originaltitel: Nonviolent Communication

8. Auflage, 2009.11.12
240 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-454-7
ISBN 13: 978-3-87387-454-1

19,95 EUR
Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als "gewalttätig", dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid - bei uns selbst oder bei anderen. Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen werden bewußte Antworten. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn wir die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Interaktionen anwenden, ob mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder in einer Gruppe, kommen wir an eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation, in allen Altersklassen und in den unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich geöffnet werden kann. Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, die Sprache eines Volkes, das rücksichtsvoll miteinander umgeht und die Sehnsucht hat, in Balance mit sich selbst und anderen zu leben. Mit Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächen macht Marshall Rosenberg in seinem Buch alltägliche Lösungen für komplexe Kommunikationsprobleme anschaulich.



Inhalt

Vorwort von Arun Gandhi
Vorwort von Vera F. Birkenbihl
Einführung von Friedrich Glasl

Von Herzen geben: Das Herz der gewaltfreien Kommunikation
Wie wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren können
Wie wir die gewaltfreie Kommunikation in unserem Leben und in unserer Umgebung anwenden können

Wie Kommunikation Einfühlungsvermögen blockiert
Moralische Urteile
Vergleiche anstellen
Verantwortung leugnen
Andere Formen lebensentfremdender Kommunikation

Beobachten ohne zu bewerten
Die höchste Form menschlicher Intelligenz

Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
Unterdrückte Gefühle kommen teuer zu stehen
Gefühle im Gegensatz zu "Nicht"-Gefühlen
Wie wir uns einen Gefühlswortschatz aufbauen

Verantwortung für unsere Gefühle übernehmen
Eine negative Äußerung und vier Reaktionsmöglichkeiten
Die Bedürfnisse an den Wurzeln unserer Gefühle
Der Schmerz, den wir fühlen, wenn wir unsere Bedürfnisse ausdrücken, im Gegensatz zu dem Schmerz, den wir beim Unterdrücken unserer Bedürfnisse fühlen
Von emotionaler Sklaverei zu emotionaler Befreiung

Um das bitten, was unser Leben bereichert
Positive Handlungssprache benutzen
Bitten bewußt formulieren
Um Wiedergabe bitten
Um Offenheit bitten
Bitten kontra Forderungen
Mit welchem Ziel äußern wir eine Bitte?

Empathisch aufnehmen
Präsenz: Tu nicht irgend etwas, sei einfach da
Auf Gefühle und Bedürfnisse hören
Paraphrasieren - Mit eigenen Worten wiedergeben
Empathie vertiefen
Wenn Schmerz unsere Empathiefähigkeit blockiert

Die Macht der Empathie
Empathie, die heilt
Empathie und die Fähigkeit, verletzlich zu sein
Wie Empathie Gefahrensituationen entschärft
Mit Empathie ein leerlaufendes Gespräch wiederbeleben

Einen einfühlsamen Kontakt mit uns selbst aufbauen
Wie bewerten wir uns selbst, wenn wir nicht ganz perfekt sind?
Selbstkritik und innere Forderungen übersetzen
Trauern in der GFK
Uns selbst verzeihen
Tue nichts, was du nicht aus spielerischer Freude heraus tust


Ärger vollständig ausdrücken
Den Auslöser von der Ursache unterscheiden
Ärger hat immer einen lebensbejahenden Kern
Auslöser kontra Ursache: Praktische Auswirkungen
Vier Schritte um Ärger auszudrücken

Die beschützende Anwendung von Macht
Wenn die Anwendung von Macht unumgänglich ist
Die Einstellung hinter der Machtanwendung
Verschiedene Arten bestrafender Macht
Die beschützende Ausübung von Macht in Schulen

Uns selbst befreien und andere unterstützen
Sich von alten Mustern befreien
Innere Konflikte lösen
In unserer Welt gut für uns sorgen
Diagnosen durch gewaltfreie Kommunikation ersetzen

Wertschätzung und Anerkennung ausdrücken in gewaltfreier Kommunikation
Die Absicht hinter der Anerkennung
Der Hunger nach Anerkennung

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Vorwort

Aus dem Vorwort von Arun Gandhi

Als Farbiger in den 40er Jahren im Südafrika der Apartheid aufzuwachsen, war nicht gerade das, was man sich am meisten wünscht, denn es verging täglich kaum ein Augenblick, in dem man nicht an die eigene Hautfarbe erinnert wurde. Darüber hinaus ist es eine demütigende Erfahrung, wenn man im Alter von zehn Jahren erst von weißen Jugendlichen verprügelt wird, weil sie einen für zu schwarz halten und dann von schwarzen Jugendlichen, weil sie einen für zu weiß halten: Das kann jeden in rachsüchtige Gewalttätigkeit treiben.

Diese Erlebnisse brachten mich so in Rage, daß meine Eltern beschlossen, mich nach Indien zu schicken und mich bei meinem Großvater, dem legendären Mahatma Gandhi zu lassen, damit ich von ihm lerne, wie ich mit dem Ärger, der Frustration, der Diskriminierung und der Demütigung umgehen kann, die gewalttätige Rassenvorurteile in einem Menschen heraufbeschwören können. Während dieser 18 Monate lernte ich mehr, als ich mir jemals hätte vorstellen können. Heute bedaure ich nur, daß ich damals erst 13 Jahre alt und ein mittelmäßiger Schüler in diesem Fach war. Wäre ich doch nur etwas älter, etwas klüger und etwas aufmerksamer gewesen, dann hätte ich so viel mehr lernen können. Aber man muß zufrieden sein mit dem was man hat und keinen Neid aufkommen lassen - eine grundlegende Lektion im gewaltlosen Leben. Wie kann ich das vergessen?
Unter vielen Dingen lernte ich von meinem Großvater, die Gewaltlosigkeit in ihrer Tiefe und Breite zu verstehen und anzuerkennen, daß wir alle gewalttätig sind und daß es darum geht, unsere Einstellungen grundlegend zu ändern. Wir sehen unsere eigene Gewalttätigkeit oft nicht, weil wir sie ignorieren. Wir halten uns nicht für gewalttätig, weil wir uns unter Gewalt einen Kampf, einen Mord, eine Schlägerei und Kriege vorstellen - alles Dinge, die "normale" Menschen "normalerweise" nicht tun.

Mein Großvater ließ mich einen Stammbaum der Gewalttätigkeit zeichnen, der genauso wie ein Familien-Stammbaum aufgebaut war. Sein Argument dafür war, daß ich zu einer besseren Wertschätzung der Gewaltlosigkeit kommen könnte, wenn ich die Gewalt, die in der Welt existiert, wahrnehme und verstehe. Jeden Abend half er mir, die Geschehnisse des Tages zu analysieren - alles, was ich erlebt oder gelesen hatte, was ich gesehen oder anderen angetan hatte. Das wurde dann in den Baum eingetragen, entweder unter "körperlich" (wenn es sich um körperliche Gewalt handelte) oder unter "passiv" (wenn es eher eine emotionale Verletzung war).

Innerhalb weniger Monate war eine Wand in meinem Zimmer bedeckt mit Handlungen von "passiver" Gewalt, die mein Großvater als heimtückischer erachtete als "körperliche" Gewalt. Er erklärte dann, daß passive Gewalt letztendlich Ärger im Opfer erzeugt, das daraufhin gewalttätig reagiert, sei es als Individuum oder in einer Gruppe. Mit anderen Worten: Es ist die passive Gewalt, die Öl in das Feuer der körperlichen Gewalt gießt. Weil wir diesen Zusammenhang nicht verstehen oder ihn nicht anerkennen, tragen alle unsere Friedensbemühungen entweder keine Früchte, oder sie sind von kurzer Dauer. Wie können wir ein Feuer löschen, wenn wir nicht zuerst die Ölleitung kappen, die das Inferno entzündet?
Großvater betonte immer lautstark, wie wichtig es ist, gewaltfrei zu kommunizieren - das verwirklicht Marshall Rosenberg seit vielen Jahren auf bewundernswerte Weise in seinen Schriften und in seinen Seminaren. Mit großem Interesse habe ich sein Buch Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens gelesen, und ich bin beeindruckt von der Tiefe seiner Arbeit und von der Einfachheit seiner Lösungswege.

Aus der Einleitung von Friedrich Glasl

Schon vor Jahren begegnete ich dem Wirken von Marshall Rosenberg - in den begeisterten Berichten seiner Schülerinnen und Schüler. Sie hatten die Methoden des gewaltfreien Dialogs bei ihm gelernt und geübt und konnten diese in den vielfältigsten Konfliktsituationen erfolgreich anwenden. Das reichte von Mediation bei Ehe- und Familienkonflikten über die Täter-Opfer-Mediation bis hin zu Bürgerkriegsituationen und internationalen Konflikten.

Ich meinte wörtlich, daß ich dem Wirken Marshall Rosenbergs begegnet war, nicht aber seinen Publikationen. Da er ständig unterwegs war, sein Wissen und Können in der Praxis einzusetzen, fand er selbst kaum die nötige Zeit, seine Methodik und deren Hintergründe zu beschreiben. Das mußten dann Freundinnen und Freunde für ihn tun, die seine Arbeit kennen- und schätzengelernt hatten.

Darum freue ich mich ganz besonders, daß endlich Marshall Rosenbergs Hauptwerk in deutscher Sprache vorliegt! Denn das Besondere an der hier dargestellten gewaltlosen Kommunikation ist, daß sie die Grundlage bildet für Konfliktmanagement im mikro-sozialen Bereich, das heißt in der direkten Auseinandersetzung von Mensch zu Mensch, die somit auch die Basis für Mediation im meso- und makro-sozialen Feld ist. Wenn immer zwei oder mehr Menschen in einer Konfliktsituation miteinander kommunizieren, werden sie in der direkten Gesprächssituation davon profitieren - gleichgültig, ob dies als direkt Betroffene geschieht oder als Vertreterin bzw. Vertreter der Interessen anderer oder als Delegierte einer großen Organisation oder eines Staates. Der Kern jeder Konfliktbehandlung ist immer das direkte Gespräch von Mensch zu Mensch. Marshall Rosenbergs Methodik ermöglicht dafür nichts Geringeres als eine wahre Begegnung des tieferen Wesens der beteiligten Menschen. Durch die Achtsamkeit auf die oft unbemerkten Gewaltaspekte der Sprache läßt sich eine Mediatorin oder ein Konfliktberater nicht von dem blenden, was in Konflikten nach außen hin immer als stereotypes Bild wirksam wird.

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Leseprobe

Unser Repertoire an Schimpfwörtern ist oft umfangreicher als der Wortschatz, mit dem wir unseren Gefühlszustand klar beschreiben können. Ich habe einundzwanzig Jahre lang verschiedene amerikanische Bildungsstätten durchlaufen und kann mich nicht daran erinnern, daß mich einmal jemand gefragt hätte, wie ich mich fühle. Gefühle wurden einfach nicht als wichtig angesehen. Was sehr geschätzt wurde, war "die richtige Art zu denken" - nach Definition derer, die Stellungen von Rang und Autorität innehatten. Wir werden eher dazu trainiert, "außenorientiert" zu leben, als mit uns selbst in Kontakt zu sein. Wir lernen "in unserem Kopf" zu sein und uns zu fragen: "Was halten die anderen für richtig in dem, was ich sage und tue?"

Eine Auseinandersetzung, die ich im Alter von etwa neun Jahren mit einer Lehrerin hatte, macht deutlich, wie die Entfremdung von unseren Gefühlen ihren Anfang nehmen kann. Eines Tages versteckte ich mich nach der Schule im Klassenraum, weil draußen ein paar Jungen warteten, um mich zu verprügeln. Eine Lehrerin entdeckte mich und sagte mir, ich solle die Schule verlassen. Als ich ihr erklärte, daß ich Angst hätte rauszugehen, verkündete sie: "Große Jungs haben keine Angst." Ein paar Jahre später, im Sportunterricht, wurde diese Haltung noch mehr verstärkt. Es war typisch für die Trainer, ihre Sportler einzustufen nach deren Bereitschaft, "alles zu geben" und immer weiterzuspielen, egal wie weh ihnen gerade etwas tat. Ich lernte diese Lektion so gut, daß ich einmal mit einem gebrochenen, unbehandelten Handgelenk einen Monat lang weiter Baseball spielte.

In einem GFK-Workshop erzählte ein College-Student von einem Mitbewohner, der die Musik so laut aufdrehte, daß er nicht schlafen konnte. Auf die Frage nach seinen Gefühlen in der geschilderten Situation antwortete der Student: "Ich habe das Gefühl, daß es nicht in Ordnung ist, nachts so laut Musik zu hören." Ich wies darauf hin, daß, wenn er nach dem Wort fühlen das Wort dass sagt, er eine Meinung äußert, aber nicht seine Gefühle offenlegt. Auf die nochmalige Bitte, seine Gefühle auszudrücken, erwiderte er: "Ich habe das Gefühl, die Leute, die so was machen, haben eine Persönlichkeitsstörung." Ich erklärte ihm, daß auch dies eine Meinung statt einer Gefühlsäußerung sei. Er machte eine nachdenkliche Pause und sagte dann vehement: "Ich habe überhaupt keine Gefühle dazu!"

Dieser Student hatte offensichtlich starke Gefühle. Leider wußte er nicht, wie er sich seiner Gefühle bewußt werden, geschweige denn sie in Worte fassen konnte. Diese Schwierigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, ist weit verbreitet, besonders bei Anwälten, Ingenieuren, Polizisten, Managern und Leuten, die im Militär Karriere machen - Menschen, deren Fachsprache sie von Gefühlsäußerungen abhält. Familien müssen einen hohen Preis bezahlen, wenn ihre Mitglieder sich keine Gefühle mitteilen können. Die Country- und Western-Sängerin Reba McIntire schrieb einen Song nach dem Tod ihres Vater: "Der tollste Mann, den ich nie kannte". Damit drückt sie zweifelsohne die Gefühlslage vieler Menschen aus, die nie in der Lage waren, die emotionale Verbindung zu ihrem Vater aufzubauen, die sie gerne gehabt hätten.

Ich höre immer wieder die Feststellung: "Verstehen Sie mich nicht falsch - ich bin mit einem wunderbaren Mann verheiratet - ich weiß nur nie, was er fühlt." Eine dieser unzufriedenen Frauen brachte ihren Mann mit zu einem Workshop, wo sie zu ihm sagte: "Ich fühle mich, als wäre ich mit einer Wand verheiratet." Daraufhin gab der Mann eine ausgezeichnete Imitation einer Wand zum besten: Er saß da, steif und stumm. Verzweifelt drehte sich die Frau zu mir und rief aus: "Sehen Sie! Genau das passiert die ganze Zeit. Er sitzt da und sagt nichts. So lebt es sich mit einer Wand."
"Das hört sich für mich so an, als wären Sie einsam und hätten gerne mehr emotionalen Kontakt zu Ihrem Mann", sagte ich. Als sie zustimmte, versuchte ich ihr aufzuzeigen, daß Äußerungen wie: "Ich fühle mich, als wäre ich mit einer Wand verheiratet" nicht dazu geeignet sind, ihrem Mann ihre Gefühle und Wünsche nahezubringen. Sie werden sogar höchstwahrscheinlich als Kritik gehört und nicht als Einladung, mit den Gefühlen in Kontakt zu kommen. Des weiteren führen solchen Äußerungen zu sich selbst erfüllenden Prophezeiungen. Ein Ehemann hört z.B. die Kritik, daß er sich wie eine Wand verhält; er ist verletzt und entmutigt und reagiert nicht; und so bestätigt sich das Bild seiner Frau von ihm als Wand.

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Pressestimmen

"Für alle, die lernen wollen, ihre Gefühle auf den Punkt zu bringen." - emotion

"Dieser Bestseller von Marshall B. Rosenberg postuliert eine spezielle Methode der gewaltfreien Kommunikation, die für die unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich Türen öffnet. Ein angenehm zu lesendes Buch und gleichzeitig ein Kommunikationsratgeber, der Denkanstösse gibt und unsere Einstellung zur Kommunikation positiv beeinflusst. Mit vielen Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächen, die die Umsetzung erleichtern." - Management mit gesundem Menschenverstand

"Heute noch ist der siebzigjährige Rosenberg von Kolumbien über Kosovo bis nach Israel/Palästina unterwegs, spricht vor Offizieren und Soldaten, in Flüchtlingslagern und Gefängnissen, vor Professoren und Elterngruppen - und neuerdings vermehrt auch vor Anthroposophen. Einige Lehrer an Rudolf Steiner Schulen haben entdeckt, dass seine Methode der Gewaltfreien Kommunikation auch in Schulzusammenhängen fruchtbar angewendet werden kann. So konnte z.B. in der diesjährigen (59.) Studien- und Übungswoche der >>Freien Pädagogischen Vereinigung<< FPV in Trubschachen (Emmental) ein Kurs >>Konfliktfähigkeit erüben<< (nach Dr. Rosenberg) belegt werden, geleitet von H. Baud und A. Wessel. - Man möchte der echt lebensnahen, auch humorvollen Art, wie Dr. Rosenberg es versteht, den Zuhörern das Ernstnehmen der eigenen - oft un- oder nur halbbewussten und daher zwanghaft wirkenden - Bedürfnisse zur Grundlage für das Verstehen der Bedürfnisse des Andern zu machen, eine fruchtbare weitere Verbreitung wünschen. (...)\x09Wenn Anthroposophen durch die Gewaltfreie Kommunikation des Dr. Rosenberg neben einem lebensgemäßeren und heilsameren Umgang miteinander auch noch dazu angeregt werden, Dr. Steiners Ausführungen vertiefter zu verstehen (und anzuwenden) - umso besser!" - GEGENWART
"Ich wünsche mir, dass alle, die in sozialen oder therapeutischen Berufen tätig sind, dieses weise und lebensnahe Buch kennen würden, um meine Begeisterung zu teilen." - Anthroposophie heute

"Wer in seinem Betrieb mehr Effizienz wünscht, der sollte sich diesen Bestseller gründlich einverleiben. Dazu gibt es inzwischen noch einige Nachfolgebände, erschienen im selben Verlag. Das Ergebnis: mehr Freude bei der Arbeit." - Elektronik

"Konfliktmanagement durch Kommunikation - ein äußerst lehrreiches Buch." - FAZ-Hochschulanzeiger

"Alle sprechen vom Frieden. Aber wo anfangen? Kollegen vergraulen einander, Beziehungen scheitern, Geschäftspartner ziehen vor Gericht, weil sie sich nicht mehr verstehen, weil sie nicht mehr miteinander reden können, weil sie müde, demotiviert und achtlos geworden sind, weil sich zu viele Tabuthemen angesammelt haben. Und trotzdem hoffen wir, dass die nächste Beziehung alles in Ordnung, vielleicht sogar das große Glück bringen wird. Kommunikations- und Konfliktfähigkeit als Basis unserer Beziehungen ist nur in den seltensten Fällen ein angeborenes Talent. Die meisten Menschen müssen sich Kompetenz auf diesem Gebiet erst aneignen. Dr. Marshall B. Rosenberg hat eine Methode zur gewaltfreien Kommunikation entwickelt, die jedermann anwenden kann und die sich im Alltag bewährt hat. Einfühlsames Zuhören hat als wirksame therapeutische Verhaltensweise ihren festen Platz in der von Carl Rogers begründeten klienten-zentrierten Gesprächstherapie. Die GFK fördert intensives Zuhören, Respekt und Empathie und erzeugt den beiderseitigen Wunsch, sich vom Herzen her zu verständigen. Wenn uns jemand mit Worten angreift, neigen wir dazu, uns zu verteidigen und zurückzuschlagen. Das so entstehende Wortgefecht bringt meistens keine Seite ihrem Ziel näher, sondern belastet oder zerstört die Beziehung der Gesprächspartner, die plötzlich zu Gesprächsgegnern geworden sind. Bei der gewaltfreien Kommunikation (GFK) wird auf Angriffe verzichtet. Der Fokus der Aufmerksamkeit richtet sich auf die Gefühle und Bedürfnisse, die den oft unbedachten Äußerungen zu Grunde liegen." - Kay Hoffman

"Rosenberg zeigt, wie man mit dieser Methode seinen Ärger vollständig ausdrücken, sich von alten Mustern, die dafür sorgen, dass wir uns unsere Bedürfnisse nicht erfüllen, befreien und Wertschätzung und Anerkennung aussprechen kann." - www.sandammeer.at

"Es handelt sich bei diesem Buch um eine verständlich geschriebene, immer wieder in narrativem Stil verfasste Einführung in zivilisierte Formen der Kommunikation - als Gegenmodell zu Gewalttätigkeit." - deutsche jugend, Zeitschrift für die Jugendarbeit

"Ein Buch, das aktueller nicht sein kann und dessen Grundprinzipien jeder kennen sollte. Ein Beitrag für mehr Frieden in der Welt durch einen bewussteren Umgang mit unserer Sprache." - connection

"In unseren Klassenzimmern wird ein Klima des vertrauensvollen Verständnisses herrschen, wenn der Stress ständiger Konfrontationen einem verständigen Miteinander weicht. Ein echtes Thema für einen pädagogischen Tag." - Beiträge Pädagogischer Arbeit

"Gewaltfreie Kommunikation erweist sich als eine durch Einfachheit und Wirksamkeit beeindruckende, in jedem Bereich anwendbare Methode. Somit bietet die Lektüre des Buches wertvolle Hilfen für jeden, der sich mit seinem eigenen Kommunikationsverhalten konstruktiv-kritisch auseinandersetzen und im Bereich der respektvollen Kommunikation dazulernen will." - Amtlicher Schulanzeiger

"Mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg habe ich ein Kommunikationsmodell kennen gelernt, das Brücken baut durch aufrichtiges und einfühlsames Sprechen." - I.N.P.U.T.-Newsletter

"Zunächst war ich etwas skeptisch: Ein Buch über empathische Kommunikation - kann es wirklich viel Neues enthalten? Ja, es kann. Das Neue sind meiner Meinung nach nicht die einzelnen Bestandteile, sondern die Kombination. Auf dem Weg zu gewaltfreier Kommunikation nennt der Autor vier wesentliche Komponenten: Beobachten, Fühlen, Brauchen, Bitten. Sind sie in der Interaktion zwischen Menschen enthalten, gelingt eine Verständigung, die einfühlsam und respektvoll ist und dem anderen mitteilt, was sich im eigenen Inneren abspielt. Faszinierend wird das Buch durch Beispiele, die den Erfolg der Methode in scheinbar ausweglosen Situationen beschreiben." - LebensArt, Osterberg-Newsletter

"Der international bekannte Konfliktmediator und Gründer des internationalen Center for Nonviolent Communication in den USA legt hiermit sein Hauptwerk seiner jahrzehntelangen Arbeit für Konfliktmanagement im privaten Bereich, in Schule, Gesellschaft und bei internationalen Auseinandersetzungen vor. Das Buch will den Leser ermutigen zu lernen, wie Gedankenmuster aufgelöst werden, die zu Ärger, Depression und Gewalt führen; wie potentielle Konflikte in friedliche Gespräche umgewandelt werden können; wie jemand offen seine Meinung sagen kann, ohne Feindseligkeiten bei anderen zu erwecken; wie eine größere Tiefe, Verständnis und Achtsamkeit bei zwischenmenschlichen Beziehungen geschaffen und wie Empathie erzeugt werden kann. Rosenbergs Lehr-, Hand- und Übungsbuch ist sicherlich keine Rezeptologie, wie der >>gute Mensch<< und das >>gute Leben<< verwirklicht werden können; es bietet aber Anregungen und Methoden für ein gewaltfreies und einfühlsames Miteinander auch in der Schule; denn es geht in unserem >>globalen Dorf<< um nicht mehr und nicht weniger als die Fähigkeit, den Anderen in seinem Anderssein zu akzeptieren und die kulturelle und interkulturelle Auseinandersetzung als eine Bereicherung für die eigene Identität zu begreifen." - GEW Info Hildesheim

"Rosenbergs sehr angenehm zu lesendes Buch ist mehr als ein Kommunikationsratgeber, denn es bietet Denkanstöße, die unsere Einstellung zur Kommunikation und zum Miteinander grundlegend positiv verändern können. Das Buch ist vorbildlich aufgemacht.
Sehr spannend für alle, die sich mit Kommunikation und dem menschlichen Miteinander befassen. Ein Muss für Kommunikationstrainer." - www.zeitzuleben.de

"Die Techniken in diesem Buch verwandeln potentielle Konflikte in friedliche Gespräche" - John Gray

"Ich bin überzeugt, daß die Prinzipien und Techniken in diesem Buch die Welt buchstäblich verändern können" - Jack Canfield

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Autoren Information

Dr. Marshall B. Rosenberg ist international bekannt als Konfliktmediator und Gründer des internationalen Center for Nonviolent Communication in den USA. Die von ihm entwickelte Methode der Gewaltfreien Kommunikation hat sich als machtvolles Werkzeug herausgestellt, um Differenzen auf persönlichem, beruflichem und politischem Gebiet friedlich zu lösen. In den letzten dreißig Jahren hat Dr. Rosenberg die Gewaltfreie Kommunikation in mehr als zwei Dutzend Ländern an Ausbilder, Schüler, Studenten, Eltern, Manager, medizinisches und psychologisches Fachpersonal, Militärs, Friedensaktivisten, Anwälte, Gefangene, Polizisten und Geistliche weitergegeben.

Er lehrt in Europa und den USA, reist regelmäßig in die Krisengebiete in Afrika, Osteuropa und den Mittleren Osten, wo er Ausbildungen und Konfliktmediationen anbietet.

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Pöhlmann, Simone;Roethe, Angela
Die Streitschule
Trainieren Sie Ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit

ISBN: 3-87387-469-5

15,50 EUR
Holler, Ingrid
Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation.
Abwechslungsreiche Übungen für Selbststudium und Seminare

ISBN: 3-87387-538-1

19,95 EUR
Leu, Lucy
Gewaltfreie Kommunikation: Das 13-Wochen-Übungsprogramm
Ein praktischer Leitfaden für Übungsgruppen und GFK-Kurse

ISBN: 3-87387-577-2

19,50 EUR

0 Titel



 




 
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