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Berne, Eric
Transaktionsanalyse der Intuition
Ein Beitrag zur Ich-Psychologie
Originaltitel:
Intuition and Ego-States
4. Auflage, 2005.03.07
236 Seiten, Kartoniert
Format: 14.0 x 21.5cm
ISBN: 3-87387-003-7
ISBN 13: 978-3-87387-003-1
22,90 EUR
Mit seinen ausgiebigen Studien zur Intuition hat Eric Berne das Phänomen des intuitiven Erkennens der "Wahrheit" des anderen erfaßt. In diesem Buch legt er sehr anschaulich das Wesen, die Funktion und die auf die Struktur der einzelnen Ich-Zustände bezogene Psychodynamik der Intuition dar. Er vermittelt damit eine differenzierte, schlüssige Ich-Psychologie der Transanktionsanalyse; er gibt anhand vieler Beispiele aus seiner psychiatrischen Tätigkeit auch wertvolle Hinweise zum Verständnis und zur Anwendung der Intuition in der praktischen Arbeit. In diesem Buch finden der Theorie-Interessierte und der Praktiker genügend Material zum Mitdenken und Nachexperimentieren. Darüber hinaus gewährt es Einblicke in Bernes eigene Psychologie und seinen Umgang mit - z.T. sehr kranken - Menschen. Das macht ihn und sein Werk liebens- und lesenswert. Ein Schlüsselwerk des Begründers der Transaktionsanalyse. Jeder Transaktionsanalytiker sollte diesen Klassiker einmal gelesen haben. Übrigens: Das Thema Intuition ist heute noch genauso aktuell wie zur Zeit der Niederschrift dieser Texte vor reichlich 40 Jahren. Wer sich - welcher therapeutischen Richtung auch immer verbunden - heute kompetent zur Intuition äußern will, kommt an diesem Werk von Eric Berne nicht vorbei.
Wie entstand die Transaktionsanalyse?
Rolf Wartenberg: Kommentierender Überblick zu Bernes Essays über Intuition und Ich-Zustände
1. Das Wesen der Intuition
2. Über das Wesen der Diagnose
3. Über das Wesen der Kommunikation
4. Urbilder und primäre Urteile
5. Das Ich-Bild
6. Ich-Zustände in der Psychotherapie
7. Transaktionsanalyse - eine neue und wirksame Methode der Gruppentherapie
8. Die Psychodynamik der Intuition
Bernd Schmid: Kritische Gedanken zu Eric Bernes Aufsätzen über Intuition, Klinische Diagnose, Ich-Zustände und Transaktionsanalyse
Transaktionsanalyse: ein kurzer Überblick
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Aus dem Vorwort von Heinrich Hagehülsmann
Wie kommt es, daß ein Psychiater, der eine achtjährige Ausbildung in Psychoanalyse bei Paul Federn und Eric Erikson absolviert hatte, ein neues, zunächst auf Psychotherapie ausgerichtetes Behandlungs- und Theoriekonzept entwirft, dessen besonderer Vorzug durch eine spezifische Kombination von Theorie und Praxis beschrieben werden kann, die es betroffenen Patienten ermöglicht, ein verständiger, aktiver Co-Therapeut in ihrer eigenen Behandlung zu sein?
Was war damals? Woran arbeitete Eric Berne? Wie entstand die TA? Diesen Fragen will dieses Buch durch die Vorlage jener acht Studien über die Theorie und Dynamik der Intuition Beachtung schenken, in deren Verlauf Eric Berne die wesentlichen Grundlagen der TA entwickelte. Das heißt, es empfiehlt sich dem oder den an den historischen Quellen der TA Interessierten. Dieses Buch empfiehlt sich jedoch noch darüber hinaus. Denn es stellt sich auch jenen Fragen, die beim unerwarteten Tod Eric Bernes bereits einmal von wesentlicher Bedeutung waren und sich nunmehr erneut stellen: Was ist es eigentlich, was die TA ausmacht? Gibt es eine weitgehend einheitliche theoretische und praktische Gestalt der Transaktionsanalyse? Oder zerfließt alles, was Berne "zusammenbrachte", in verschiedene Richtungen und Schulen, wie das ansatzweise nach seinem Tode geschah? Gibt es so etwas wie transaktionsanalytische Identität, die aus dem Umgang mit der Theorie und Praxis der TA entsteht? Oder gibt es Identität als Transaktionsanalytiker nur als persönlich empfundene bzw. entschiedene Zugehörigkeit zu einer Personengruppe, wie es im Augenblick manchmal der Fall zu sein scheint?
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Aus: Transaktionsanalyse - ein kurzer Überblick
Die
Transaktionsanalyse (TA)
wurde von Eric Berne (1910-1970) begründet und von zahlreichen Mitarbeitern weiterentwickelt. Sie bietet eine bestimmte Betrachtungsweise menschlichen Erlebens, Denkens und Verhaltens, in die lernpsychologische, kommunikationspsychologische, psychoanalytische, individualpsychologische und gestalttherapeutische Elemente einbezogen wurden.
Die Transaktionsanalyse, die in ihrem Menschenbild den so genannten humanistischen Psychologien zuzuordnen ist, begreift den Menschen als Ganzheit und von Natur aus mit einem Potential an konstruktiven Kräften in Richtung auf Autonomie und soziale Verantwortlichkeit ausgestattet. Sie betont sein Recht auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit.
Ihre psychologische Theorie basiert auf dem Persönlichkeitsmodell der Ich-Zustände, d.h. auf der Annahme, daß unser Fühlen, Denken und Verhalten von jeweils verschiedenen Anteilen in unserer Person bestimmt wird, die als Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich oder Kind-Ich bezeichnet werden. Aus dem Inhalt dieser Ich-Zustände läßt sich die Individualität konkreter Personen erklären. Aus der Interaktion der einzelnen Ich-Zustände verschiedener Personen lassen sich allgemeine Merkmale und Regeln sozialer Beziehungen (hier Transaktionen genannt) einschließlich ihrer Störungen ableiten. Zentraler Begriff ihrer Entwicklungspsychologie ist der bis zum Alter von 6 Jahren beschlossene, in der Regel vorbewußte Lebensplan eines Menschen, Skript genannt. In ihm sind das Selbstbild über den Wert und die soziale Stellung einer Person ebenso enthalten wie Urteile über den Erfolg ihres Lebens und ihren Tod. Darüber hinaus beinhaltet die TA Theorien über die wichtigsten seelischen Bedürfnisse und Funktionen der menschlichen Persönlichkeit sowie Theorien über die Entstehung und das Wesen seelischer Störungen.
In ihrem Gesamt bietet die TA vielfache
Anwendungsmöglichkeiten
, um das Wesen seelischer Störungen und Beziehungsstörungen aufzudecken und Wege zur Veränderung aufzuzeigen, die eine Heilung des Klienten ermöglichen. Sie gibt aber auch dem Gesunden, der sich in seinem privaten oder beruflichen Lebensvollzug eingeschränkt erlebt, Anregungen, um zu einem gesünderen, erfüllteren und autonomeren Leben zu gelangen. Somit reichen die Anwendungsmöglichkeiten der TA von der Psychotherapie über Beratung in verschiedenen Berufsfeldern bis hin zur Prävention. Dabei ermöglichen die Allgemeinverständlichkeit und Griffigkeit der transaktionsanalytischen Sprache und Konzepte die Arbeit mit Klienten aller Altersstufen.
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Eric Berne
(1910-1970) ist der Begründer der inzwischen von zahlreichen ehemaligen Mitarbeitern weiterentwickelten und auch im deutschsprachigen Raum recht populär gewordenen Transaktionsanalyse (TA). In deutscher Sprache liegen bereits mehrere erfolgreiche Bücher von Eric Berne vor.
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Berne, Eric
Transaktionsanalyse der Intuition
Ein Beitrag zur Ich-Psychologie
ISBN: 3-87387-003-7
29,90 EUR
Shapiro, Francine;Silk Forrest, Margot
EMDR in Aktion
Die neue Kurzeittherapie in der Praxis
ISBN: 3-87387-385-0
26,90 EUR
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