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Abram, Antje
Die eigenen Kraftquellen entdecken
Praktische Lebenshilfen für Selbstwert, Beziehung & Familie. Mehr Gelassenheit wagen

1. Auflage, 2008.11.07
136 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-701-5
ISBN 13: 978-3-87387-701-6

13,90 EUR
Dieser Ratgeber bietet Unterstützung, um den Anforderungen des täglichen Lebens besser gewachsen zu sein. Oft sind nicht die Situationen an sich die Ursache für Stress und Unsicherheit, sondern eher die innere Haltung, die Gefühle, die sich Bahn brechen wollen. Um wirklich zufrieden sein zu können bleibt nur, die eigenen Entscheidungen und das eigene Verhalten den Gegebenheiten anzupassen, denn andere Menschen können wir nicht ändern. Kann man eine Situation erst aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, erweitert sich auch der eigene Handlungsspielraum und es wird möglich, verfestigte Denk- und Verhaltensmuster aufzulösen. Das Buch ist so gegliedert, dass gezielt nach Vorschlägen für einen bestimmten Lebensbereich gesucht werden kann.



Inhalt

Persönliche Entwicklung & Selbstwert
Unterstützende Sätze
Imaginationen und innere Bilder
Handlungsvorschläge und Übungen

Liebe, Partnerschaft & Freude
Unterstützende Sätze
Imaginationen und innere Bilder
Handlungsvorschläge und Übungen

Familie
Unterstützende Sätze
Imaginationen und innere Bilder
Handlungsvorschläge und Übungen

Kommunikation & Achtung
Unterstützende Sätze
Imaginationen und innere Bilder
Handlungsvorschläge und Übungen

Beruf & Materielles
Unterstützende Sätze
Imaginationen und innere Bilder
Handlungsvorschläge und Übungen

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Leseprobe

1. "Ich mache es mir so leicht wie möglich."
Dieser Satz soll nicht etwa dazu auffordern, seiner Verantwortung nicht nachzukommen, schlampig oder ungenau zu sein. Nein, dieser Satz zielt darauf ab, mehr Möglichkeiten in der Planung des alltäglichen Lebens zuzulassen und damit weniger Stress und Aufwand zu haben. Da es individuell sehr unterschiedlich ist, was Menschen "schwer" oder "leicht" fällt, sollte hier jeder nach seinem Gefühl, seiner Energie und seinen Fähigkeiten entscheiden.

Ein Beispiel: Als Gastgeberin planen Sie eine Geburtstagsfeier mit 20 Gästen. Doch muss die Feier zu Hause stattfinden? Um den Stress zu reduzieren, könnten Sie in ein Café oder Restaurant gehen. Oder die Gäste sollen als "Geschenk" etwas zu essen mitbringen. Und überhaupt: Müssen es wirklich 20 Leute sein? Laden Sie einige Menschen vielleicht nur aus Pflichtgefühl ein? Haben Sie überhaupt Lust auf diese Feier? Wäre es nicht schöner, an diesem Tag wegzufahren oder mit den drei engsten Freunden etwas zu unternehmen?

2. "Ich bin noch unerfahren (ungeübt). Alles braucht seine Zeit."
Dieser Satz kann immer dann eingesetzt werden, wenn sich innerlich zermürbende Gedanken und Selbstzweifel in den Vordergrund drängen, wie zum Beispiel: "Ich bin zu dumm dazu." Oder: "Das werde ich sicher nie schaffen." Oder: "Die anderen können das sowieso besser als ich."

Viele Aufgaben brauchen Zeit, Übung und Erfahrung, um sie angemessen bewältigen zu können. Geben Sie deshalb nicht sofort auf, wenn etwas nicht gleich so läuft wie anfangs erhofft oder erwartet.

3. "Ich bin verantwortlich für das, was ich tue, niemand anderes."
Wenn Sie den obigen Satz wirklich verinnerlichen, wird das Leben einfacher werden, weil Sie sich dann weniger von anderen Menschen abhängig machen. Anstatt darauf zu warten, dass endlich etwas passiert, setzen Sie sich nun selbst in Bewegung und werden aktiv. Schon am Sprachgebrauch wird deutlich, wie viel Verantwortung eine Person für sich selbst übernimmt. Kommt jemand mit Verspätung zu einem Treffen, könnte er seine Gründe folgendermaßen vorbringen: "Entschuldige, ich wurde von einem längeren Telefonat aufgehalten." Oder: "Entschuldige, ich habe beim Telefonieren die Zeit aus den Augen verloren."

Im ersten Beispielsatz wird die Verantwortung dem Telefonat zugeschrieben, im zweiten steht die Person selbst dafür ein. Sprachlich Verantwortung zu übernehmen mag auf den ersten Blick banal erscheinen, ändert aber tatsächlich die gesamte Einstellung. Dies ist vor allem in engen Beziehungen wichtig. Sage ich beispielsweise zu meinem Lebenspartner: "Es ist immer dasselbe. Du lässt mich gar nicht zu Wort kommen." Oder sage ich: "Ich finde nicht den passenden Moment (die passenden Worte), um etwas zu sagen und du redest dann umso mehr."

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Autoren Information

Antje Abram, Jahrgang 1968, Dipl. Sportlehrerin für Behindertensport und Rehabilitation, Gestalttherapeutin und Systemische Familientherapeutin. Mehrjährige Tätigkeit in einem Wohnhaus für geistig und teilweise psychisch behinderte Erwachsene. Selbstständige therapeutische Arbeit seit 1998.

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