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Abram, Antje
Balanceakt Erziehung – zwischen Freude und Erschöpfung
Antworten auf 120 Fragen zum Thema Erziehung

1. Auflage, 2010.04.29
160 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-744-9
ISBN 13: 978-3-87387-744-3

15,90 EUR
In diesem Ratgeber finden sich Anregungen und Antworten auf verschiedenste Fragen rund um das Thema Erziehung. Auch wenn Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen jeweils sehr individuell ausgeprägt sind und es niemals die richtige Antwort auf eine Erziehungsfrage geben kann: Die Vorschläge in diesem Buch sollen dazu anregen, den eigenen Blickwinkel zu überdenken oder neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Das erste Kapitel, „Die Basis für ein Leben mit Kindern: Beziehung, Werte, Bedürfnisse“, liegt der Autorin besonders am Herzen. Viele spätere Probleme ließen sich vermeiden, wenn Eltern frühzeitig, möglichst noch vor einer Schwangerschaft, reflektieren würden, was ein Leben mit Kindern für sie bedeuten könnte. Die weiteren Kapitel beleuchten das Leben mit Kindern in verschiedenen Altersstufen, aus der Perspektive von Eltern, Großeltern und Pädagogen. Es geht darum, sowohl die Individualität und Kreativität von Kindern zu fördern als auch Grenzen zu setzen und Kinder zu selbstständigen Wesen zu erziehen, die ihren Platz in der Gesellschaft finden.



Inhalt

I. DIE BASIS FÜR EIN LEBEN MIT KINDERN: BEZIEHUNG, WERTE, BEDÜRFNISSE
Gibt es einen "passenden" Zeitpunkt, ein Kind zu bekommen?
Wie wichtig ist die Beziehung der Partner für die Erziehung des Kindes?
Was genau ist wünschenswert in der Beziehung zum Partner?
Welche konkreten Bedürfnisse können hinter dem Kinderwunsch liegen?
Wie verändert sich das Leben, wenn ein Kind da ist?
Können alle emotionalen, materiellen und sozialen Voraussetzungen für ein Kind erfüllt werden?
Wie schwierig ist es, ein Kind gegebenfalls ohne Partner großzuziehen?
Besteht bei einem alleinerziehenden Elternteil die Gefahr einer symbiotischen Beziehung zum Kind?
Welche Entscheidungshilfen gibt es, sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden?
Welche Werte sind wichtig?
Ist es notwendig, sich zwischen Beruf und Kind zu entscheiden?
Lieben Kinder ihre Eltern auch dann, wenn ihnen vieles verboten wird?
Was sollte bei der Adoption eines Kindes beachtet werden?
Was sollte ein homosexuelles Paar bei einem Kinderwunsch beachten?

II. ELTERN
Eltern von Säuglingen und Kleinkindern
Was nimmt ein Baby bereits wahr?
Was ist eigentlich "Urvertrauen"?
Zählt mein Baby zu den "Schreikindern" und mit welchen Mitteln kann ich es beruhigen?
Sind für einen Säugling grundlegende Werte bereits verständlich?
Wie wichtig ist die motorische Entwicklung?

Der plötzliche Kindstod: Wie kommt es dazu und welche Gegenmaßnahmen gibt es?
Wie wichtig ist für einen Säugling die emotionale Bindung zu Bezugspersonen?
Was steckt hinter der "Fremdel-Phase"?
Wann sollten dem Kind die ersten Grenzen gesetzt werden?
Wie können Bezugspersonen es schaffen, nicht die Geduld zu verlieren?
Liebt mein Kind mich, auch wenn ich "Nein" sage und Grenzen setze?
Was mache ich, wenn ich mich dem Kind gegenüber zu körperlicher Gewalt hinreißen lasse?
Ist es in Ordnung, wenn mein Kind andere schlägt und an den Haaren zieht?
Wie gehe ich mit Trotz um?
Wie autoritär sollte ich meinem Kind gegenüber auftreten?
Sollte ich mein Kind bestrafen?
Wie wichtig sind Rituale für mein Kind?
Wie gehe ich mit den Ängsten meines Kindes um?
Wie kann ich mein Kind am besten fördern?
Sind Kontakte zu anderen Eltern und Kindern sinnvoll?

Eltern von Kindergartenkindern
Welche motorischen Fähigkeiten bildet ein Kind im Kindergartenalter aus?
Welche soziale Entwicklung durchläuft das Kind im Kindergartenalter?
Welche geistigen und sprachlichen Entwicklungen sind im Kindergartenalter zu beobachten?
Was können Eltern unternehmen, wenn es Probleme mit dem Kindergarten gibt?
Doktorspiele oder: Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind sexuelle Dinge entdeckt?
Ist mein Kind sich schon seiner selbst bewusst?
Wie findet mein Kind seinen Platz in der Familie und in der Geschwisterreihe?
Wieso macht mein Kind oft nicht das, was ihm gesagt wird?
Wie kommt es dazu, dass sich mein Kind entmutigen lässt?
Wie kann ich klare Grenzen setzen, ohne zu herrschen?
Wie wichtig ist die gegenseitige Achtung von Kindern und Eltern?
Wie erreiche ich, dass mein Kind die Rechte und den Besitz von anderen achtet?
Wie viel Fernseh- und Computerkonsum ist für mein Kind angebracht?

Eltern von Schulkindern
Welche motorischen Fähigkeiten entwickelt ein Kind im Grundschulalter?
Welche soziale Entwicklung findet im Grundschulalter statt?
Wie entwickelt sich das Kind geistig und sprachlich im Grundschulalter?
Wie kann ich meinem Kind den Start in die Schule erleichtern?
Wie gelingt es, dass mein Kind selbstständig wird und seinen eigenen Weg gehen kann?

Eltern von Kindern in der Pubertät
Was geschieht körperlich, geistig und sozial in der Pubertät?
Wie kann ich Streit mit meinem pubertierenden Kind vermeiden?
Wieso ist die Pubertät für Eltern eine so anstrengende Zeit?
Wie gehe ich mit Freundinnen, Freunden und der Clique meines Kindes um?
Wenn mein Kind einem großen Gruppendruck ausgesetzt ist: Wie gehe ich damit um?

Eltern von erwachsenen Kindern
Was heißt das eigentlich, "erwachsen"?
Was kann Stabilität in das Leben von jungen Erwachsenen bringen?
Mit welchen Hindernissen und Ängsten haben junge Erwachsene zu kämpfen?
Wie verhalte ich mich im gemeinsamen Haushalt mit meinem erwachsenen Kind?
Wie gehe ich mit Liebeskummer meines Kindes um?

III.GROSSELTERN
Was verändert sich in einer Familie, wenn Enkelkinder geboren werden?
Was verändert sich in der mittleren Generation der Familie?
Oma und Opa werden: Wie kann diese Rolle angenommen werden?
Wie können Großeltern ihre Kinder bei der Erziehung der Enkel unterstützen?
Was können Großeltern dem Enkelkind vermitteln und geben?

IV. PÄDAGOGEN
Was veranlasst Menschen, im pädagogischen Bereich zu arbeiten?
Welchen Herausforderungen müssen sich Pädagogen stellen, und wie können sie sich innerlich abgrenzen?
Wie wirkt sich der Leistungsanspruch von Pädagogen auf die Kinder aus?
Welche Bedürfnisse haben Kinder und Pädagogen?
Wie kann es Pädagogen gelingen, das Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken?

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Leseprobe

Dieser Ratgeber will Ihnen Anregungen geben und Sie darin unterstützen, Antworten auf verschiedenste Fragen rund um das Thema Erziehung zu finden. Vorausschicken möchte ich allerdings, dass jede Beziehung zwischen einem Kind und einem Erwachsenen sehr individuell ausgeprägt ist und von sehr vielen äußeren Faktoren abhängt, sodass eine "richtige" universell gültige Antwort auf eine Erziehungsfrage im Grunde gar nicht möglich ist. Die in diesem Buch gegebenen Antworten sollen jedoch dazu anregen, den eigenen Blickwinkel zu überdenken oder neue Verhaltensweisen auszuprobieren.

Dieses Buch ist für verschiedene Zielgruppen mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen konzipiert. Gerade im Umgang mit Kindern spielt es eine wesentliche Rolle, wie alt ein Kind ist, und ebenso, in welchem Verhältnis ein Erwachsener zu dem Kind steht. Aus diesem Grunde sind folgende Kapitel entstanden:

I. Die Basis für ein Leben mit Kindern: Beziehung, Werte, Bedürfnisse
II. Eltern von:
A. Säuglingen und Kleinkindern
B. Kindergartenkindern
C. Schulkindern
D. Kindern in der Pubertät
E. erwachsenen Kindern
III. Großeltern
IV. Pädagogen

Das erste Kapitel liegt mir besonders am Herzen, denn hier geht es um die Grundlagen für ein Leben mit Kindern. Viele spätere Versäumnisse in der Erziehung meiner Meinung nach vermieden werden, wenn bereits vor einer Schwangerschaft über einige Dinge reflektiert würde, beispielsweise darüber, welche persönlichen Bedürfnisse hinter dem Kinderwunsch stehen oder ob beide Partner bereit sind, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen.

Zwar zielt der Hauptteil des Buches auf Eltern ab, aber auch die Fragen von Großeltern sollen hier behandelt werden. Immer mehr "Omas und Opas" helfen bei der Betreuung ihrer Enkel und sind zudem häufig wichtige Bezugspersonen für die Kinder.

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Autoren Information

Antje Abram, Jahrgang 1968, Dipl. Sportlehrerin für Behindertensport und Rehabilitation, Gestalttherapeutin und Systemische Familientherapeutin. Mehrjährige Tätigkeit in einem Wohnhaus für geistig und teilweise psychisch behinderte Erwachsene. Selbstständige therapeutische Arbeit seit 1998.

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