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Kirch, Doris
Der Stress-Coach. Stressbewältigung im Familien- und Berufsalltag
Die 54 wichtigsten Fragen an den Stress-Coach. Soft Skills kompakt, Bd. 10

1. Auflage, 2010.03.05
80 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-742-2
ISBN 13: 978-3-87387-742-9

9,95 EUR
Gestresste haben wenig Zeit. Deshalb konzentriert sich Stresscoach Doris Kirch in diesem Buch auf das Wesentliche. In ihren Antworten auf die wichtigsten Fragen über Stress zeigt sie auf, wie man trotz hoher Beanspruchungen durch Beruf, Familie und Gesellschaft ein hohes Maß an Lebensqualität bewahren kann. Der Leser lernt, seinen Stress richtig einzuschätzen, seine persönliche Stressbewältigung zu gestalten und stressbedingten Ängsten den Schrecken zu nehmen. Auch wenn der Chef und die Kollegen nerven und am heimischen Herd die Fetzen fliegen: Selbst gegen diesen Stress sind Kräuter gewachsen. Durch eine veränderte innere Einstellung und leicht umzusetzende Strategien können mehr Gelassenheit am Arbeitsplatz und in der Familie einkehren. Ein spannend geschriebenes Buch mit einer Fülle an praxistauglichen Tipps und Hilfestellungen, dessen besonderer Wert in seiner hohen fachlichen Kompetenz bei gleichzeitiger Nähe zum täglichen Leben im Alltag besteht.



Inhalt

Der Stress mit dem Stress: Eine Einführung in das Thema und in dieses Buch

Stress verstehen: Wissen ist Macht - auch in Sachen Stress
1. Was ist Stress?
2. Sind Stressoren schuld an meinem Stress?
3. Angeblich sollen wir uns den meisten Stress selbst machen. Ist diese Aussage nicht etwas provokant?
4. Ohne Stress fehlt doch der Pepp im Leben. Ist Stress nicht auch etwas Positives?

Stress bewältigen: Lebensqualität und Gesundheit trotzt hoher Beanspruchung
5. Reicht es auch, mit Stressbewältigung zu beginnen, wenn ich einen Burnout habe?
6. Gibt es einfache und schnelle Lösungen zur Bewältigung meines Stresses?
7. Was ist das Wesentliche bei der Stressbewältigung?
8. Ich entspanne mich abends mit einem Glas Rotwein vor dem Fernseher. Reicht das nicht aus?
9. Bewegung soll Stress reduzieren?
10. Reicht das Erlernen einer Entspannungsmethode aus, um den Stress im Leben wirkungsvoll zu reduzieren?
11. Wird Stressbewältigung von den Krankenkassen bezahlt?
12. Kann ich alle Stressoren aus meinem Leben entfernen?
13. Welche Rolle spielen unsere Gedanken im Zusammenhang mit Stress?
14. Mein Hauptstressor sind andere Menschen. Am liebsten würde ich sie aus meinem Leben verbannen. Wie gehe ich am besten damit um?
15. Ich stehe dem Stress in meinem Leben hilflos gegenüber. Kann ich etwas dagegen unternehmen?
16. Gibt es Tipps zur sofortigen Beruhigung, wenn ich das Gefühl habe, dass die Wogen des Stresses über mir zusammenschlagen?
17. Gibt es Medikamente gegen Stress?
18. Ist es wahr, dass gesunde Ernährung den Stresspegel senkt?
19. Wie kann ich verhindern, immer wieder in den Alltagstrott zurückzufallen, wenn ich meine Stressbewältigungsmethoden praktiziere?
20. Worauf sollte ich bei meiner Suche nach Stressbewältigungsmaßnahmen, -methoden und -strategien achten?
21. Was kann ich gegen Stress beim Autofahren tun?
22. Wie lange sollte ich Stressbewältigung praktizieren?
23. Was geschieht, wenn ich nichts gegen meinen Stress unternehme?
24. Gibt es einen Unterschied zwischen Entspannungsmethoden und Meditation?
25. Was ist Meditation?
26. Macht Meditation aus mir einen anderen Menschen?
27. Muss ich Buddhist werden, um Meditieren zu lernen?
28. Müssen Entspannungsübungen und Meditation immer in Stille praktiziert werden?
29. Welche Entspannungsmethode ist die richtige für mich?

Stress am Arbeitsplatz: Wenn der Chef und die Kollegen nerven
30. Warum fühle ich mich am Arbeitsplatz immer besonders gestresst?
31. Lässt sich Stress am Arbeitsplatz vermeiden?
32. Kann ich etwas gegen den Stress an meinem Arbeitsplatz tun?
33. Gibt es Übungen, die ich auf der Arbeit machen kann, wenn ich in Stress gerate?

Sress und Angst: Stress reduzieren heißt Ängste reduzieren
34. Stehen Angst und Stress in Verbindung?
35. Mindert es meine Ängste, wenn ich lerne, meinen Stress zu bewältigen?
36. Gibt es eine spezielle Methode, die besonders effektiv Stress und Angst senken kann?
37. Verliere ich die Kontrolle, wenn ich mich entspanne?
38. Sollte ein Arzt Stressbewältigungsmaßnahmen begleiten, wenn ich unter Angststörungen leide?

Kinder im Stress: Kinder im Spannungsfeld von Schul- und Medienstress
39. Es wird doch immer von der unbeschwerten Kindheit geredet. Haben Kinder wirklich Stress?
40. Was stresst mein Kind?
41. Wirkt sich Stress auf die Lernfähigkeit von Kindern aus?
42. Woran merke ich, dass mein Kind Stress hat?
43. Wie kann ich mein Kind darin unterstützen, mehr zur Ruhe zu kommen?
44. Gibt es spezielle Stressbewältigungsmaßnahmen oder Entspannungsmethoden für Kinder?
45. Ist es sinnvoll, einem gestressten Kind Medikamente verschreiben zu lassen?
46. Fördern Internet und Fernsehen den Stress von Kindern?
47. Kann ich über die Ernährung Einfluss auf den Stress meines Kindes nehmen?

Familie und Stress: Wenn am heimischen Herd die Fetzen fliegen
48. Wie bringe ich meinen Mann dazu, etwas gegen seinen Stress zu unternehmen?
49. Häufige Streitigkeiten mit meinen pubertierenden Kindern führen zu Stress. Wie kann ich diesen Stress verhindern?
50. Ich fühle mich gestresst durch die Anforderungen meiner Familie. Kann man das mit Meditation beseitigen?

Der Stress-Coach: Ein Scout im Stress-Dschungel
51. Kommt es nicht einem "inneren Offenbarungseid" gleich, wenn ich mir einen Stress-Coach suche?
52. Woran erkenne ich einen guten Stress-Coach?
53. Bezahlt die Krankenkasse ein Stress-Coaching?
54. Was geschieht bei einem Stress-Coaching?

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Leseprobe

Ich entspanne mich abends mit einem Glas Rotwein vor dem Fernseher. Reicht das nicht aus?

Kurzfristig betrachtet vielleicht - langfristig hunderprozentig nicht. Es gibt nämlich einen feinen, aber bedeutungsvollen Unterschied zwischen kurzfristiger Entspannung und langfristiger Stressbewältigung. Wie schon eingangs beschrieben, liegen unserem Stress Gefühle und Gedanken zugrunde, die von unseren bewussten und unbewussten Ansichten, Glaubensmustern und Wertvorstellungen gebildet werden. Diese wiederum formen unser Bild der Welt, unserer selbst und andere Menschen. Das bedeutet, wenn wir unseren Stress senken wollen, müssen wir auch an diesen inneren Sichtweisen arbeiten, die sich oft schon jahrzehntelang manifestiert haben. Sie gehören zu uns und haben zu der Gewohnheit geführt, Dinge auf unsere besondere Art zu betrachten und mit ihnen umzugehen. Es liegt auf der Hand, dass Veränderungen solch eingefahrener Muster nicht einfach sind. Als hilfreich erweist es sich, neue Gewohnheiten aufzubauen. Ich nenne das gern "ein Gegenfeuer gegen den Waldbrand Stress legen." Erst wenn diese Gewohnheiten lange genug eingeübt wurden, verändern sie unser Verhältnis zu uns und zur Welt und senken dadurch langfristig unseren Stress.

Das Glas Rotwein abends auf der Couch vor dem Fernseher hat diesen Effekt nicht. Alkohol hat eine temporär betäubende, erschlaffende Wirkung. Wer zuvor stark unter Druck stand, findet diesen Zustand verständlicherweise angenehm und zudem erleichtert es der Traubensaft am Abend, die Klippen möglicher Einschlafstörungen zu umschiffen. Die Freude über die scheinbaren Vorzüge des Alkohols erfährt jedoch ihr jähes Ende, wenn man erfährt, dass Alkoholkonsum den Stresspegel langfristig sogar noch mehr in die Höhe treibt. Unser Hauptentgiftungsorgan Leber ist dafür verantwortlich, und die Traditionelle Chinesische Medizin(TCM) erklärt sehr gut, warum sie uns bei dieser Strategie der "Rotwein-Meditation" so gründlich in die Suppe spuckt: Die Leber wird dort als druckausgleichende Körperfunktion verstanden. Wenn wir uns im Leben nicht frei entfalten können, uns unter Druck stehend (also gestress) erleben, belastet das die Leber - sie überhitzt sozusagen. Alkohol erhitzt die Leber ebenfalls. Anders gesagt verdaut die Leber das, was wir innerlich und äußerlich aufnehmen: einerseits den physischen Druch (Stress), den wir erleben, und andererseits den Alkohol, den wir dem Körper zuführen. Somit steht sie von zwei Seiten unter Beschuss und das macht deutlich, warum wir die Leber lieber entlasten als zusätzlich belasten sollten. Gewöhnen Sie sich also an, einen entspannenden Kräutertee zu trinken, wenn Sie sich gestresst fühlen, und heben Sie sich den guten Tropfen für einen gemütlichen Abend mit Freunden auf.

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Pressestimmen

"... Das ganze Werk ist als ich-weiß-was-Dich-interessiert Dialog aufgebaut. Und zwar aufgeteilt in die Bereiche Stress verstehen und bewältigen, Stress am Arbeitsplatz, mit Kindern und Familie, Stress und Angst sowie Empfehlungen für einen guten Stresscoach. Die insgesamt 54 Fragen sind einfach, die Antworten ausführlich. Fazit: Stressfrei zu lesen." - Training aktuell

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Autoren Information

Doris Kirch (geb. 1961) ist Gründerin und Leiterin des Deutschen Fachzentrums für Stressbewältigung (DFME), Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Meditationskultur e.V. und Zen-Schülerin seit 1985. Sie arbeitet sein über 20 Jahren als Dozentin, Stresscoach, Fachreferentin und Fachbuchautorin im Bereich Stressbewältigung, Entspannungsverfahren und Meditation. Sie wirkte federführend an einem Zertifizierungssystem für einen verlässlichen Ausbildungs-Qualitätsstandard in dem noch jungen Fachbereich Stressbewältigung mit.

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