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Schmidt-Tanger, Martina
Professional Women - Frauen im Business
Aufblühen kann man nicht im Schatten
1. Auflage, 2011.10.10
240 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-798-8
ISBN 13: 978-3-87387-798-6
22,90 EUR
In diesem Empowerment-Buch zeigen Martina Schmidt-Tanger und ihre Mitautorinnen, wie Frauen ihrem Können zu mehr Wirkung verhelfen. Es geht um mehr Erfolg im Beruf und im privaten Umfeld, um mehr Selbstbewusstsein und Lebenssinn. Tipps für den Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen Seele, für das Vermeiden von Stress und Statuskonflikten, Ratschläge für erfolgreiches Selbstmanagement und innere Erfolgserlaubnis sind ebenso zu finden wie Tipps und Tricks für mehr Frauen-Glamour und den Aufbau von Netzwerken. Alle 13 Autorinnen dieses Bandes sind im positiven Sinne Karrierefrauen. Ehrlich und offen berichten sie über ihren eigenen Weg und so sind neben dem hilfreichen Expertenwissen stets die Menschen deutlich zu erkennen.
Mit Beiträgen von:
Annette Auch-Schwelk, Jenison Thomkins, Nicola Fritze, Monika Schiwy, Kereen Karst, Sabine Klenke, Greta Andreas, Simone Marwede, Yvonne Natascha Heum, Susanne Kleinhenz, Claudia Leske, Anita Heyer.
Martina Schmidt-Tanger
Charisma-Coaching - Wirkkraft entfalten
Kereen Karst
Die Dinge kraftvoll auf den Punkt bringen: Power-Kommunikation bringt Frauen weiter
Nicola Fritze
Oben auf der Leiter: Statusmerkmale bewusst einsetzen
Claudia Leske
Ich bin dann mal Chefin - Die ersten 100 Tage
Sabine Klenke
Erlaubnis zum Erfolg - Hindernisse in Kraftquellen wandeln
Anita Heyer
Matrone oder Amazone?
Simone Marwede
Erfolgsrezept: Energie! Die eigene Kraft finden, bewahren und erneuern
Annette Auch-Schwelk
Das "Ich bin Ich" Prinzip - Erfolgreich mit Selbstbewusstsein
Yvonne Natascha Heum
Blond 2.0 - Feminin und kompetent im Business
Susanne Kleinhenz
Mehr Erfolg und Lebensglück mit dem Persönlichkeits-Mythenrad
Greta Andreas
Glamour, Geist und Glaubwürdigkeit - Goldene Zeiten für Frauen
Jenison Thomkins
Wir Frauen sind ein Magnet!
Monika Schiwy
Mit sozialen Netzwerken zum Erfolg im Business
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Vorwort von Martina Schmidt-Tanger
Es ist viel erreicht.
Es ist viel erreicht und dennoch leben Frauen in Deutschland nicht im feministischen Paradies. Leider leben sie noch nicht einmal in einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Verdienen Frauen in Europa durchschnittlich 15 Prozent weniger als Männer, sind es in Deutschland gut 20 Prozent. Laut ver.di sind 29,6 Prozent aller Arbeitnehmerinnen trotz besserer Schulleistungen im Niedriglohnbereich tätig, im Vergleich zu 12,6 Prozent der männlichen Arbeitnehmer. Über 50 Prozent der Frauen finden sich in Berufen mit geringem Lohn und geringer sozialer Anerkennung wie Arzthelferin, Friseurin, Hotelfachfrau oder Bürofachfrau. Der Konflikt Karriere und Kinderwunsch ist in Deutschland immer noch fast allein von den Frauen zu lösen.
Aus dem EU-Gleichstellungsbericht 2007 zieht der Deutsche Frauenrat den Schluss, man müsse von einer "grundlegenden Diskriminierung" ausgehen, und die Zahlen sprechen wie immer für sich, was im Vergleich zu anderen Europäischen Ländern in Deutschland beschämend ist. Für viele Frauen (besonders mit Kindern) haben sich die Lebensbedingungen verschärft, was auch zu einer verstärkten Altersarmut bei Frauen führen wird; daran ändert auch die Tatsache nichts, dass mehr Frauen in den politischen Parteien sogar hohe Ämter besetzen.
Im November 2005 wurde mit Angela Merkel das erste Mal in Deutschland eine Frau Bundeskanzlerin und zeigt: Männer sind nun nicht mehr länger unter sich – auch nicht ganz oben. Frauen nehmen sich ihren Anteil an Macht, Einfluss und Repräsentation. Es gibt jedoch auch genug Stimmen, die den sogenannten "Karrierefeminismus" ablehnen, der so tut, als ob nun alles erreicht sei und jede könne es bis ganz nach oben schaffen, wenn sie nur hart genug an sich und der Karriere arbeite. Übersehen wird, dass Angela Merkel eine Ausnahme ist, die eben nicht die "neue Regel" bestätigt. Denn auch bei den besten aller Karrieren bleibt die Frage: Streiten wir uns mit den Männern um den besten Liegestuhl an Deck des alten Schiffes oder wäre es nicht besser neue Schiffe zu bauen?
Frauen wollen mehr und mehr wahrgenommen werden und viele, besonders junge Frauen meinen, es gäbe für sie, wie selbstverständlich, ein Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, was sich allerdings nicht immer einlöst. Alle Frauen in diesem Buch sind den Weg der Selbstständigkeit gegangen, nach Karrieren in Unternehmen oder Hausfrauendasein, mit Kindern oder ohne, mit Unterstützung durch ihre Partner oder allein. Alle haben durch ihre Beiträge und Biografie etwas beigetragen zu dem vielschichtigen Thema "Frauen im Beruf". Durch ihre offenen Antworten auf die privaten Fragen haben sie ihre eigene Farbe in das Buch gebracht. Wir wollen Ihnen mit diesen Seiten auch die Menschen hinter den einzelnen Beiträgen zeigen, damit jede Frau etwas vollständiger erscheinen darf.
So lange nämlich Frauensolidarität bedeutet, dass alle gleich sein müssen, ist es schwierig, den Mut aufzubringen, etwas Besonderes zu sein. Der einzige Weg besteht darin, nach und nach eine neue Zugehörigkeitsdefinition als erfolgreiche Frau zu leben, die da heißt: jede auf ihre besondere Weise erfolgreich sein zu lassen. Ziel ist es, sich gegenseitig darin zu unterstützen, das Besondere und auch das Große bei anderen Frauen nicht zu verhindern, sondern anerkennend wahrzunehmen und zu stützen.
Bei Dorothee Markert, einer Journalistin, fand ich diesen Gedanken in bester Weise ausgedrückt.
"Um in der Welt das zu tun, wohin das eigene Begehren sie treibt, braucht eine Frau die Erlaubnis und Ermutigung durch eine andere Frau, die einfach hinter ihr steht und sagt: ‚Tu es‘. Solche ‚anderen Frauen‘ finden wir fast immer in der Biographie von ‚großen Frauen‘, von Frauen, die in der Welt etwas bewegt haben. Am besten kann eine Frau einer anderen dann den Rücken stärken, wenn ihr eigenes Begehren in dieselbe Richtung geht, in die sie die andere gehen sieht. Es wäre natürlich schön, wenn es unsere Mutter sein könnte, die hinter uns steht und unseren Weg unterstützend begleitet, aber das können wir nicht erwarten. Denn meistens unterscheiden wir uns von ihr in unserem Begehren, auf jeden Fall unterscheiden wir uns von ihr in den Wegen, die wir dabei gehen müssen. Daher ist es notwendig, dass wir Beziehungen zu anderen Frauen eingehen, die diese Aufgabe des Rückenstärkens übernehmen können." (Dorothee Markert, "Wachsen am Mehr anderer Frauen" - Vorträge über Begehren, Dankbarkeit und Politik, Christel Göttert Verlag 2002)
Die Autorinnen dieses Buches wissen aus eigener Erfahrung, dass jede Unterstützung willkommen ist. Unterstützung nicht nur dabei, noch mehr zu leisten, sondern Unterstützung dabei zu erfahren, was das eigene Leben ausmacht. Sich im eigenen Leben gut zu fühlen, in welcher Rolle auch immer, ein Höchstmaß an Freude, Sinn und Selbstbestimmung zu erleben, ist ein Geschenk. Dass das nicht immer ganz einfach ist, wissen wir.
"Die Angst vor dem, was geschieht, wenn wir unserem Begehren folgen, ist berechtigt. Denn es wird uns dazu bringen, uns aktiv von anderen Menschen zu unterscheiden. Es wird uns Entscheidungen fällen lassen, die den Menschen in unserer Umgebung Schwierigkeiten bereiten. Dies wird zu Konflikten führen, die wir durchstehen müssen, wenn wir weiterhin unserem Begehren folgen wollen. Da wir dort, wo wir unserem Begehren folgen, sehr stark sind."
Dieses Buch soll Sie unterstützen, Ihnen Mut machen und Erleichterung bringen, um mehr von dem zu tun, was Sie begehren. Wir wollen Ihnen den Rücken stärken, Impulse geben und unsere Hilfe anbieten, die zu werden oder zu sein, die sie sein wollen, oder herauszufinden, was für Sie das Richtige ist. Wir wünschen Ihnen, auch dann Ihrer Kraft zu vertrauen, wenn Sie merken, es verändert sich etwas oder Sie wollen etwas verändern.
Viel Spass mit den unterschiedlichen Impulsen, die wir Ihnen als Professional Women mit diesen Seiten anbieten möchten.
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Martina Schmidt-Tanger
, Diplom-Wirtschaftspsychologin, Managementtrainerin, Top-Coach, gehört in Deutschland zu den ersten Ausbildungstrainern für Coaching. Ihre langjährige Erfahrung im Businessbereich macht sie zu einer gefragten Trainerin, Referentin und Lehrbeauftragten.
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