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Schiraldi, Glenn
Arbeitsbuch Selbstachtung
Ein wirksames Programm, sich selbst mehr zu mögen. Selbstzweifel überwinden
Originaltitel:
The Self-Esteem Workbook
2. Auflage, 2011.06.21
208 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-692-2
ISBN 13: 978-3-87387-692-7
21,90 EUR
Der beliebte Komiker George Burns hat einmal gesagt, dass die meisten Dinge, die Menschen glücklich machen - Gesundheit, Ehe, die Gründung einer Familie, Respekt vor uns selbst usw. - uns nicht in den Schoß fallen. Wir "müssen ein wenig an ihnen arbeiten". Ebenso verhält es sich mit der Selbstachtung. Wie die Pflege eines Gartens erfordert auch die Entwicklung von Selbstachtung ständige Anstrengung. Das in diesem Buch beschriebene Programm durchzuarbeiten kostet etwa eine halbe Stunde täglich, und dies 125 Tage lang. Lohnt sich diese Investition? Wenn wir bedenken, wie stark die Selbstachtung unser psychisches und körperliches Wohl beeinflusst - kurzfristig wie langfristig -, gibt es wohl nur wenige Anstrengungen, die auf sich zu nehmen sinnvoller wären.
Selbstachtung verstehen
Faktor I - Die Realität des bedingungslosen Wertes von Menschen
Die Grundlagen des menschlichen Wertes
Selbstschädigende Gedanken erkennen und ersetzen
Akzeptieren Sie die Wirklichkeit: >>Trotzdem!<<
Beachten Sie Ihren essentiellen Wert
Entwickeln Sie die Gewohnheit, den Kern bestärkende Gedanken zu kreieren
Ein Überblick über den Aspekt >>bedingungsloser menschlicher Wert<<
Faktor II - Bedingungslose Liebe erleben
Die Grundlagen bedingungsloser Liebe
Das essentielle Selbst finden, lieben und heilen
Die Sprache der Liebe
Die gute Meinung anderer
Anerkennen und Akzeptieren positiver Eigenschaften
Eine Wertschätzung des Körpers entwickeln
Das Gesicht im Spiegel mit Sympathie betrachten
Faktor III - Die aktive Seite der Liebe: Wachsen
Die Grundlagen des Wachsens
Akzeptieren Sie, dass Sie nicht perfekt sind
Eine Bestandsaufnahme Ihres Charakters
Freude erleben
Vorbereitung auf Rückschläge
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Wie glücklich kann sich ein Mensch mit gesundem Selbstwertgefühl schätzen. Es besteht allgemein Einigkeit darüber, dass Selbstachtung eine zentrale Voraussetzung für geistige und körperliche Gesundheit ist, wohingegen eine negative Einschätzung der eigenen Person sowohl die Gesundheit als auch die Leistungsfähigkeit eines Menschen beeinträchtigt. Selbstantipathie (self-dislike) scheint beizutragen zur Entstehung und Verstärkung von
- Depression
- Angst
- Stresssymptomen
- psychosomatischen Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Erschöpfung und Störungen der Verdauungsfunktion
- Feindseligkeit, übermäßigem oder tiefreichendem Ärger, Antipathien und Misstrauen anderen gegenüber, Konkurrenzdenken
- Ehegatten- und Kindesmisshandlung
- Neigung zu von Missbrauch/Misshandlungen geprägten und ganz generell unglücklichen Beziehungen
- Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch
- Essstörungen und ungesunden Essgewohnheiten
- schlechter Kommunikation (z.B., unsicheren, aggressiven, defensiven, von Kritik oder Sarkasmus geprägten Kommunikationsweisen)
- Promiskuität
- Abhängigkeit
- Empfindlichkeit gegenüber Kritik
- Tendenz zum Erwecken eines trügerischen Anscheins, um andere zu beeindrucken
- soziale Probleme - Rückzug, Einsamkeit
- schlechtes Leistungsvermögen, schlechte schulische Leistungen
- ständige sinnlose Beschäftigung mit Problemen
- Sorgen um Ansehen und Status
In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, dass Selbstantipathie als "unsichtbares Handicap" bezeichnet wird. Hingegen ist Selbstachtung (ein starkes Selbstwertgefühl) sehr eng verbunden mit allgemeiner Zufriedenheit. Im Rahmen einer Gallup-Studie aus dem Jahre 1992 äußerten 89 Prozent der Teilnehmer, eine intakte Selbstachtung sei sehr wichtig, wenn man einen Menschen motivieren wolle, hart zu arbeiten und erfolgreich zu sein. Selbstachtung ist den Ergebnissen dieser Untersuchung zufolge als Motivationsfaktor wichtiger als jede andere untersuchte Variable. Insofern ist es nicht überraschend, dass Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit förderliche Verhaltensweisen bevorzugen. Menschen mit gesunder Selbstachtung sind in der Regel freundlicher, ausdrucksfähiger und aktiver, vertrauen sich selbst und anderen Menschen mehr und werden in geringerem Maße von inneren Problemen oder negativen Reaktionen auf Kritik geplagt. Im Falle einer psychischen Störung reagieren Menschen mit gesundem Selbstwertgefühl günstiger auf therapeutische Hilfsangebote, und bei genesenden Alkoholikern mit intakter Selbstachtung kommt es seltener zu Rückfällen. In der gesamten einschlägigen Literatur sucht man vergeblich nach Hinweisen auf potenzielle Nachteile einer intakten Selbstachtung. Deshalb lautet eine der Grundannahmen, auf denen dieses Buch basiert, dass Selbstachtung nicht nur zur Verringerung unerwünschter Stress- und Krankheitssymptome beiträgt, sondern auch eine entscheidende Grundlage für das menschliche Wachstum ist.
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"Wie glücklich ein Mensch sein Leben empfindet, hängt zu einem großen Teil von seiner Fähigkeit zur Selbstachtung ab. Ein neues Buch gibt Anleitungen dazu."
- Tiroler Tageszeitung
"Das Arbeitsbuch Selbstachtung ist so ausgezeichnet wie praxistauglich, weil es eine fundierte wissenschaftliche Grundlage hat, klare Empfehlungen gibt, vom Herzen kommt und zum Herzen spricht." - Prof.Stevan E. Hobfoll
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Glenn R. Schiraldi
, Ph. D., hat große staatliche Einrichtungen in den USA in Sachen Stress-Management beraten und für die International Critical Indicent Stress Foundation und für die University of Maryland gearbeitet, wo er den Outstanding Teaching Award im College of Health and Human Performance erhielt. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher über psychische und körperliche Gesundheit.
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