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Erickson, Milton H.;Rossi, Ernest L.
Der Februarmann
Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung in Hypnose
Originaltitel:
The February Man
3. Auflage, 2003.08.18
380 Seiten, Kartoniert
Format: 14.0 x 21.5cm
ISBN: 3-87387-033-9
ISBN 13: 978-3-87387-033-8
29,90 EUR
Rossi hat ein vollständiges Transkript einer Therapie ausgegraben und es mit gehaltvollen Kommentaren und Gesprächen zwischen Erickson und Rossi verziert. In dieser Form reflektiert es die reichhaltige Mikrodynamik der Behandlung, die mehr als drei Jahrzehnte zuvor durchgeführt wurde. Dieses ist nicht irgendeine Therapie - es ist der Februarmann, eine von Ericksons erfinderischsten Behandlungen ... -
Jeffrey K. Zeig, Direktor der "Milton H. Erickson Foundation", Phoenix
Rossis wertvollster Beitrag zum Verständnis des "reinen" Erickson in dessen Blütezeit. Ein wunderbarer Bericht über Ericksons einzigartigen Ansatz der Hypnotherapie, die ihren Höhepunkt in der Entwicklung einer erweiterten Identität der Patientin findet. -
Kay F. Thompson, Carnegie
"Der Februarmann" kann in Bezug auf Ericksons Arbeit mit einer Phobie das repräsentieren, was der Fall Dora in Bezug auf die Arbeit Sigmund Freuds repräsentiert. Es ist der detaillierte Bericht einer Hypnotherapie, die auf der Annahme basiert, daß vergangene Traumata gegenwärtige Phobien verursachen. Nicht nur, daß es Kommentare von Erickson und Rossi gibt, die wörtlichen Transkripte erlauben jedem, andere Erklärungen dafür zu finden, was stattfindet ... -
Jay Haley, Direktor des "Family Therapy Institute of Washington"
"... eine der zentralen Grundlagen des NLP - von der >>Veränderung der persönlichen Geschichte<< bis zum >>Decision Destroyer<Thies Stahl "Der Februarmann" gehört in die Handbibliothek jedes Hypnotherapeuten - mit diesem Buch kommt man dem Genie Milton Erickson näher.
Vorwort von Sidney Rosen
Einführung von Ernest Rossi
Annäherungen an die therapeutische Hypnose
Die Identität des Februarmannes entsteht
Die vielfältigen Ebenen der Kommunikation und des Seins
Aktivieren und Utilisieren psychodynamischer Prozesse
Aktive therapeutische Trance-Arbeit
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von Sidney Rosen
Vielleicht weil Erickson ein Jahr vor seinem Tode bereit war, sich eingehender zu erklären als zuvor, gelang es Rossi, von ihm ziemlich direkte Antworten auf einige seiner Fragen zu erhalten, also nicht nur jene buntschillernden und metaphorischen Äußerungen, die Erickson gewöhnlich bevorzugte. Obwohl jene metaphorischen "guruhaften" Antworten gewiß das Denken und das persönliche Wachstum von Hunderten seiner Schüler angeregt haben, freuen wir uns, daß uns nun auch ein paar einfachere, leichter zu begreifende Formulierungen zu Verfügung stehen.
Rossi ist es mit seiner Geduld und Beharrlichkeit gelungen, Erickson solche einfacheren, klareren Erklärungen zu entlocken, die uns helfen, das Wesen seiner Arbeit zu begreifen.
Im vorliegenden Buch erleben wir mit, wieviel Mühe Erickson darauf verwendet, seine Patientin auf Veränderungen vorzubereiten. Und obgleich er dies auf spielerische und manchmal spontane Weise tat - durch Wortspiele, indem er die Patientin auf dem Kopf stehende Buchstaben und mit beiden Händen gleichzeitig schreiben ließ und indem er sie dazu brachte, im voraus "absolut" darin einzuwilligen, daß sie geheilt werden würde -, ist es offensichtlich, daß er diese Vorbereitungen für unverzichtbar hielt. Gleichzeitig arbeitete er an der "Feinstimmung" der therapeutischen Beziehung, wobei er einerseits fordernd auftrat, andererseits aber auch Wert darauf legte, eine Grundlage des Vertrauens zu schaffen. Wie Rossi bemerkt, ging es Erickson hauptsächlich darum, die
Prozesse
zu initiieren und zu stimulieren, die es dem Patienten ermöglichen, sich zu verändern.
Abgesehen von diesem geschickten und sorgsamen Umgang mit Wörtern können wir auch detailliert beobachten, wie Erickson die vielen Formen indirekter Suggestion benutzt - indem er beispielsweise Suggestionen als Fragen formuliert. Während er auf diese Weise "manipuliert", ersucht er die Patientin immer wieder um
Erlaubnis
für seine Interventionen, und er ist stets bereit, auf die Reaktionen der Patientin einzugehen und seine Vorgehensweise abzuändern. Dieser Respekt war ein Wahrzeichen von Ericksons Art des Umgang mit Patienten.
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"Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um die einzige wortgetreue Aufzeichnung einer vollständigen psychotherapeutischen Behandlung, die Erickson 1945 durchführte. Der ,Februarmann' ist ein spannendes Buch, das man entweder zügig lesen sollte - dann wird vielleicht deutlich, warum Erickson soviel Interesse geweckt hat - oder das man studieren sollte - dieses Studium könnte Gedanken anregen, die jeder therapeutischen Tätigkeit nützlich sind."
- Zeitschrift für Menschenkunde
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