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Renz, Monika
Zwischen Urangst und Urvertrauen
Aller Anfang ist Übergang. Musik, Symbol & Spiritualität in therap. Arbeit. Erweiterte Neuauflage

2. Auflage, 2009.02.18
320 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-723-6
ISBN 13: 978-3-87387-723-8

26,00 EUR
Was ist ursprüngliche, was letzte Erfahrung des Menschen? Was erfährt er als Seele? Wo ist sie beheimatet, wohin strebt sie? Fragen, die in der Erstauflage dieses Buches aus der Sicht des werdenden Menschen gestellt wurden, werden erweitert auf letzte Zustände menschlichen Daseins hin. Anfang und Ende ist Erfahrung von Übergang und bestätigt die These, dass der Mensch Bürger zweier Welten ist: ein mit wachen Sinnen wahrnehmendes Ich und doch geheimnisvoll angeschlossen an ein anderes Sein. Unser Menschenbild bestimmt, ob als Anfang und Ende von Leben ein Nichts angenommen wird oder ob dort ein Letztes, Ganzes als Inbegriff von Sein, Heil und Energie erahnt wird. Therapie, die der hier dargelegten Schau menschlicher Entwicklung verpflichtet ist, bleibt offen auf eine Dimension jenseits des Ichs. Sie begreift menschliche Krisen, etwa manche Depression oder Regression inmitten von Krankheit nicht nur als pathologisch, sondern auch als Annäherung an jenes Andere. Ein Ratgeber für das Verständnis tiefer menschlicher Erfahrungen wie für den Umgang mit Musik, Symbol und dem Unfassbaren.



Inhalt

Zugrunde gehen oder auf den Grund gehen? Ein Buch entsteht
Zur Übersicht des vorliegenden Buches

MUSIK UND MUSIKTHERAPIE

Der Mensch - Bürger zweier Welten
Ganzheitliche Seinsweise: Teilhabe am Ganzen, die totale ungeschiedene Einheit
Ichbezogene Seins- und Erlebnisweise: Als Eigener im Gegenüber zur Umwelt da sein
... und dazwischen ein Übergang von großer Bedeutung
Grenzbereich und Grenzerfahrungen
Herr Fehr: "Seither sind viele Ängste weg"
Mirjam: "Ich will nicht leben - ich will nicht sterben - ich will im Paradies sein"
Menschenbild >>Teilhabe<<: Wie kann man das erklären? Skizzen

Aller Anfang ist Übergang
Entwicklung begriffen als Übergang: Übersicht
Die Ausgangslage: Einheitswirklichkeit

"In deinem Kern gab es dich seit eh und je"
Esther: "Niemand geht verloren, auch mein toter Hamster nicht"
Ganzheit im Ursprung: Ur-Ordnung statt Ur-Chaos

Der Übergang: Stufen der Bewusstwerdung und entsprechende Themen
... eine runde Dynamik wird geheimnisvoll ausgelöst
Das entschwindende Ganzheitliche - Grundannahme, Seelenbilder, Gottesbilder
Musikerfahrungen an der Grenze: Jenseits von Zeit und Individuum
Urvertrauen, Urahnungen des Glücks
Die Gaben der Ganzheit werden dem Menschen in die Wiege gelegt. Patengeschenke?
Bettina: "Realität ist hart, der Apfel schmeckt sauer"
Der Abschied gelingt nicht immer
Hin- und Herpendeln zwischen beiden Seinsweisen
Grundannahme: Urgeborgenheit - bevor Abhängigkeit von der Umwelt empfunden wird
Umwelt als Schwingungsumgebung und Musik
Ganzheit als nährend mütterliche Umfangung
Das Männliche im Weiblichen drin - eine bildhafte Analogie
Die friedliche "Paar-Einheit": Göttin und Sohn, Großmutter und unverteufelter Teufel
Gottesbilder, die vom behüteten Drin-Sein künden
Urvertrauen, Frühform des Geliebtseins und entsprechende Seelenbilder
Erlösung vom Bösen geschieht durch Rückkehr ins verinnerlichte bekömmliche Drin-Sein
Aline: "Die Erdmutter tröstet mich, auch wenn ich noch so böse bin"
Bettina: "Ich liege auf der Liebe einer Großen Mutter"
"Ins Leben gerufen"
Erste Grundannahme: Unangenehmes Drin-Sein hebt sich von angenehmem ab
Der Fall in die Ungeborgenheit oder: Plötzlich ist die Todesangst erwacht
Ganzheit als ambivalente Macht
Musikerfahrung des Ambivalenten: Klangfülle, Klangleere und Chaos als Aufforderung zur Wandlung
Wie fühlt sich Not und Ohnmacht bei beginnendem Erwachen im Eigenen an?
Urvertrauen neben Urangst
Seelenbilder und Symbole zu Urangst
"... und ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode"
Zweite Grundannahme: Das ambivalente Große bleibt wirksam in der Summe alles Unverständlichen
"Ins Haus meiner Kindheit wurde eingebrochen"
Zum Begriff Umwelt und: Chancen einfühlsamer und prozessbereiter Erzieher
Das realistisch Ambivalente versus das grundsätzlich Böse
Die Faszination von Macht und Gewalt
Fixierung in Nichtigkeit und Scham
Das primäre Schuldgefühl als Verarbeitung von Urangst
Urangst vor Gott als kulturspezifische Prägung - Gottesbilder
Vom Paradies zum Sündenfall: ein Mythos als Bild einer Ambivalenzerfahrung mit tragischem Ausgang
Anbahnung erster Spaltungen, Eifersucht, Kain erschlägt Abel
Augen: eine Sprache Gottes
Erste Grundannahme: Das Gefühl für das Drin-Sein verliert sich - vom Ganzen zum Konkreten
Ich-Werdung zwischen Loslösung und Wiederannäherung: Auseinandersetzung mit M. Mahler
Kindheit zwischen zwei Welten
Kindheit zwischen zwei Ängsten
Antriebsfeder Lebenslust oder Bewältigung von Urangst
Bewältigungsmuster werden schon früh angebahnt
Seelenbilder zum ausklingenden Übergang
Musikerfahrungen der Ankunft im Ich: Rhythmus und Melodie
Zweite Grundannahme: Der Einzelne ist mit dem Ganzen schicksalhaft verbunden
Abraham: Ich-Werdung auf lebensbejahendem Hintergrund
Ich-Werdung auf dem Hintergrund verwünschter Urkräfte
Gottesbilder aus der Zeit der Ankunft im Ich
Nach dem Übergang: das Ich und das Unbewusste
Der Held, seine Attribute und seine Musik
Ich und zugleich Not-Ich in einer ichbezogenen Welt
Sein eigener Herr und Meister - seiner selbst entfremdet
Aus Urangst werden fassbare Angstformen
Progressive und regressive Kräfte - Auseinandersetzung mit F. Riemann
Bewältigungsmuster werden zum Normalen
Ganzheit als zur Eigenverantwortung führender bis toter Gott - Gottesbilder
Das atmosphärisch Verschattete - Gedanken über das Böse
Zur Topografie des Unbewussten - Seelenschichten
Überlegungen zur methodischen Arbeit mit diesem Modell
Hiob, Urbild einer Heim-Suchung

Frühe Prägungen und Bewältigungsmuster
Frühe Prägung und das direkte Leiden
Frühstörung als manifest gewordene Übergangs-Not
Themen und Merkmale von Frühstörungen
Hinter den Süchten eine Ur-Sehnsucht nach Spiritualität und Lebendigkeit
Beziehungs- und Gegenüberstörungen: Autismus, Narzissmus, Bindungsunfähigkeit, Gefühlsarmut, Lebensverweigerung

Bewältigungsmuster und das indirekte Leiden
Bewältigungsmuster >Schuld<, die geregelte Vergebung und der gebeugte Mensch
Bewältigungsmuster >Normalität< und das verbotene Außergewöhnliche
Bewältigungsmuster >Einseitigkeit< und das Leiden am Mittabuisiert-Sein - das Männliche und das Weibliche
Das unverstandene Depressive und der tabuisierte Baum des Lebens

... und die Frage nach der Ganzheit
Hinter den Tabus ein zentrales Tabu
Gottesbilder aus der Zeit bewussten Leidens

Vom Leidensdruck zur Nachreifung
Von der Ich-Werdung zur Ganzwerdung
Das vom Leiden heimgesuchte Ich wendet sich ganzheitlichen Dimensionen neu zu
Symbol des aufs Ganze hin offenen Menschen: die Jungfrau
Künder des Neuen in Symbol und Musik
Gottesbilder einer neuen Zukunft

Zielzustand ist nicht Urzustand: Was Menschen Sinn gibt
Neue Perspektiven von Heilung und Zukunft

Heil-Werden ist mehr als gesund sein - die Frage nach dem Ziel
Vom wortlosen Kinderleid über Musik und Ritual zum Wort - die Frage nach der Sprache
Versöhnung setzt Wandlung voraus
Bund statt Knechtschaft, Beziehungsfähigkeit statt Macht

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Vorwort

von Prof. Dr. med. Heinz Stefan Herzka

Monika Renz reiht sich mit ihrer Arbeit in die vorderste Linie derjenigen ein, welche die Umrisse eines neuen Menschenbildes skizzieren, eines Konzeptes, welches auf Bewegung und auf Verbundenheit mit dem Kosmos beruht, und gleichzeitig die Besonderheiten des Menschen berücksichtigt. Ihre Inspiration und ihre Gewißheit sind in einem Bereich begründet, der, man möchte sagen, "reine", unverkennbare Bewegung ist, mit dem Ganzen der Welt durch gemeinsame Grundgesetze und Phänomene verknüpft und der die Menschheit seit Anbeginn begleitet: in der Musik. Musik ist Bewegung - ohne Bewegung gibt es keine Musik, jede Bewegung hat ihren Klang.

Der Leser wird von der Autorin auf ihre Expedition des Denkens und Empfindens mitgenommen, auf der er vielleicht überraschenden Zusammenhängen und einem neuen Modell der menschlichen Entwicklung begegnet, auf der ihm aber manches auch vertraut vorkommen mag, weil er auch schon so oder ähnlich gefühlt und gedacht hat. An ihm ist es, die Gedanken und Gefühle, die ihn ansprechen, aufzunehmen, wirken zu lassen oder sich von dem einen oder anderen Gedankengang zu distanzieren, jedenfalls aber sich seelisch - geistig einzulassen, sich bewegen zu lassen. Das Konzept von Monika Renz beruht auf Bewegung und versteht Entwicklung als einen andauernden Prozeß der Veränderung einer trotzdem konstanten Identität; es sieht den Menschen in seiner Besonderheit und Einmaligkeit, aber ebenso, was ihn mit allen Menschen verbindet; es stellt ihn der Natur und dem Kosmos gegenüber und berücksichtigt, daß er selbst darin eingebunden ist. Eindrückliche Beispiele aus der therapeutischen Arbeit veranschaulichen die theoretischen Ausführungen.

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Leseprobe

Was aus der Perspektive des Ungeborenen und des Säuglings genau empfunden wird, bleibt immer unbeschreibbar. Es ist aber möglich, sich später diesem Empfinden über Körperbotschaften und Träume aus großer Tiefe, über Reaktionen auf Klangreisen anzunähern. So entstand das vorliegende Modell menschlicher Bewusstseinsentwicklung, das verstanden werden will als Gesamtschau, die Krankheit und Heil-Sein, Freude und Leid anders definiert. Was sie beschreibt, ist nicht neu, sondern gehört zum geistig religiösen Ahnengut vieler Kulturen. Ähnliches findet sich bildhaft in Mythen und wird auch in der Psychologie von C.G. Jung und E. Neumann umkreist. Das Bedeutsame des vorliegenden Ansatzes besteht vor allem darin, dass er solches Urwissen entwicklungspsychologisch, musik- und psychotherapeutisch erschließt und auf neue Weise einfühlbar macht. Im Hinabsteigen zu den Spuren meiner eigenen Frühzeit und im immer neuen Versuch, in der therapeutischen Arbeit andere in ihren Grenzerfahrungen zu begleiten, hat sich meine Sichtweise vom Menschen, von Ursprung und Sinn wie von seiner frühesten Entwicklung verändert. Ich staune immer wieder, dass es offenbar Erfahrungen gibt, die wissenschaftlich zwar nicht erklärbar sind, aber doch eindrückliche Spuren in Körper und Seele von Patienten und Patientinnen hinterlassen haben. Heute würde ich von eigentlichen Seelenschichten der frühen Selbst- und Welterfahrung sprechen. Jüngere Empfindungen und entsprechende Weltbilder lagern sich über ältere. Zusammen prägen sie die Grundbefindlichkeit eines Menschen, sowohl das Grundgefühl des Urvertrauens als auch eine permanent wirksame Angstbereitschaft.

Mein Zugang zu den älteren Schichten von Selbst- und Welterfahrung sind Klänge, Rhythmen und Melodien. Innerhalb der menschlichen Entwicklung ist das Ohr früher von Bedeutung als das Auge. Dem werdenden Menschenkind wird Wesentliches über Schwingungen, über Klänge und Rhythmen, Atmosphäre und Stimmen vermittelt. Gerade deswegen rührt Musik (im weitesten Sinne verstanden) auch später, etwa in der Therapie, älteste Seelenschichten an und holt in den Raum des Erlebbaren, was zuvor wortlos, ohne Bild und Gestalt war. Bestimmte Instrumente und ihre Klangfarben, wiederkehrende Melodien und Rhythmen lösen oft ähnliche Reaktionen aus. Und die Bilder, in denen verschiedene Menschen ein solchermaßen Wortloses umschreiben, gleichen sich (etwa Verschlungen-Werden, Fallen, gähnende Leere, erdrückende Fülle, Auftauchen oder An-Land-Kommen, Wolkengebilde, ein eigentümliches Licht/gelb). Viele Menschen in Krisen steigen über Musik, Körpererfahrung und Seelenbilder nochmals in ihre Frühgeschichte ein. Sie kommen dabei an alte existenzielle Bedrohungen, körperliche Schmerzen, Gefühle von Enge und Verlorenheit nochmals heran. Daneben brechen auch urtümliche Lebenslust, Ahnungen von Getragensein, Gefühle unbeschreibbarer Liebe oder eine Berufung im Kleinen durch. In solcher Tiefe wird spürbar, was das eigene Wesen im Innersten ausmacht, angeht und bedroht. Angenehmes und Unangenehmes spielen sich ab in einem Bezirk, der als unheimlich, aber auch heilig oder mystisch bezeichnet wird. Und Gefühle sind intensiv bis fast unwirklich.

Je stärker ich mich mit der Frühgeschichte des einzelnen Menschen befasste, umso mehr weitete sich mein Blick auch auf die kollektive Ebene aus. Hinter vielen individuell eingebrachten Symbolen und Bildabfolgen erkannte ich Parallelen zu Märchen und Schöpfungsmythen. Patienten, Patientinnen und Kursteilnehmerinnen berichteten von einer wunderbar grünen Wiese, von zwei speziellen Bäumen, einem grünen Apfel und von Drachen und Schlangen. Ich begann Schöpfungsmythen als Bilder der individuellen Frühzeit zu lesen, sie aber auch im Sinne "innerer Erlebnisberichte aus der menschheitsgeschichtlichen Dämmerzeit des Bewusstseins" zu begreifen. Ein allmähliches inneres Ankommen bei den eigenen fünf Sinnen, in der realen Welt, im Abfluss der Zeit und in den eigenen Gefühlen kann ebenso Thema der urzeitlichen Menschheitsgeschichte wie des Kindes im Mutterleib oder des aus dem Koma erwachenden Kranken sein. Es gibt Wechselwirkungen zwischen dem wahrnehmenden Menschen und der von ihm wahrgenommenen Umgebung. Wo der heranreifende Organismus, das werdende Ich respektive, kulturgeschichtlich betrachtet, das werdende Bewusstsein zur differenzierenden Wahrnehmung fähig wird, erscheint auch das Weltbild entsprechend differenziert. Wo das Eigene noch dämmert, bleibt auch der Eindruck von Welt und Umgebung diffus. Umgekehrt gilt zugleich, dass eine vermehrt ausgestaltete, belebte, ja reizüberflutete Umgebung zu immer früher einsetzender Differenzierung anregt.

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Pressestimmen

Stimmen zur 1. Auflage:

"Ein mutiges, hochkompetentes und eindringliches Buch." - www.capricorn-astrologie.de

"Zugrunde gehen oder (den Nöten) auf den Grund gehen! Aus Allmacht und Ohnmacht kann Vollmacht werden. Diese Themen ziehen sich wie ein Leitfaden durch das gesamte Buch von Monika Renz, das auf ungemein vielschichtige, präzise, wissensreiche und einfühlsame Weise von der Therapie von Menschen mit einer frühen Störung handelt." - Energie & Charakter Band 19

"Ein erstaunliches Werk für eine noch junge Autorin: Ich meine, daß es dem Gebot der Stunde gehorcht, sich persönliches, auch spirituell gestütztes Engagement mit Offenheit gegenüber jahrtausendealtem Wissen über Wandlungsprozesse einerseits und neuesten wissenschaftlichen Forschungsresultaten andererseits verbinden muß." - Musiktherapeutische Umschau

"Bei diesem Buch handelt es sich um eine Pionierarbeit, das den Bereich der frühen menschlichen Entwicklung bearbeitet. Bisher ist die Pränatal-Entwicklung noch kaum erforscht. Das Buch enthält einen Entwurf eines eigenständigen entwicklungspsychologischen Modells der frühen menschlichen Bewußtseinsentwicklung. Kompetent wird auf andere wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich verwiesen." - PSYCHOTHERAPIE FORUM

"Das vorliegende Buch ist ein in vieler Hinsicht wohltuendes Buch: Zum einen, weil die Autorin aus großer, eigener Überzeugung über Dinge schreibt, die, naturwissenschaftlich nicht nachweisbar, trotzdem eminent wichtig sind und in Fachbüchern noch viel zu wenig ausgesprochen werden, zum anderen, weil es in seiner Weise sehr lebendig, offen einfühlsam intim und vor allem ergreifend ist und zurecht Gedanken nicht scheut, die, im spirituellen verhaftet, schwer auszusprechen und doch so wichtig sind für unsere therapeutische Arbeit!" - Musiktherapie

"Ein geniales Werk, das uraltes Wissen von Wandlungsprozessen und Symbolik mit fundierter psychotherapeutischer Arbeit verbindet. Es ist gut lesbar und sehr eindrücklich." - Pfarrbrief/Basel Soloturm

"Die komplexen Gedanken dieses Werkes werden von Monika Renz in erstaunlich greifbarer Weise anhand der daraus abgeleiteten therapeutischen Bestrebungen dargestellt und mit eindrücklichen Fallbeispielen erläutert. Es sind gerade die Sätze der lernbehinderten jungen Frauen und der Kinder, die mit entwaffnender Direktheit das Model der Autorin illustrieren. Das Besondere an diesem Buch ist, das es der Autorin gelingt, so nahe an das Unfaßbare heranzukommen. Der modelhaft dargestellte Entwicklungsprozeß ist lesend gleichsam nachzuvollziehen und vieles, was man selbst vielleicht schon erahnt oder gedacht hat, wird plastisch ausformuliert. Es wird uns ein therapeutischer Ansatz vor Augen geführt, der Heilung konsequent mit spiritueller Erfahrung kombiniert und dennoch der entwicklungsmäßigen Nachreifung genügend Platz läßt. Ein erstaunliches Werk." - Musiktherapeutische Umschau

"Ein geniales Werk und ein Hoffnungsträger an der Schwelle ins neue Jahrtausend." - INTRA

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Autoren Information

Monika Renz, Dr. phil. und lic. theol., Leiterin der Psychoonkologie und Musik-Psychotherapie am Kantonsspital St. Gallen. Publikationen und Vortragstätigkeit zu aktuellen Themen menschlicher Prägung und Reifung, zu Leiden und Sterben, Kommunikation am Sterbebett, zu Spiritualität, spiritueller Erfahrung und zu Kernfragen christlicher Theologie. Interdisziplinäre Weiterbildungs- und Lehrtätigkeit für Ärzte, Pflegende, für Sterbebegleiterinnen, Psychotherapeuten, Theologen und Seelsorger. www.monikarenz.ch.

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Leserecho

"Der Text unterstreicht mit treffender Begrifflichkeit und mit
eindrücklichen Fallbeispielen die große Bedeutung des Mediums Musik in der
Therapie von Menschen mit frühen Störungen ... So wird das Medium Musik
durch einen eigenen Ansatz detailliert und systematisch in einem
entwicklungspsychologischen Konzept verankert. Die einmalige Wirkung von
Musik in der Therapie und in Heilungsritualen wird dadurch auf neue Art
verständlich." - Fritz Hegi

"Monika Renz reiht sich mit ihrer Arbeit in die vorderste Linie derjenigen
ein, welche die Umrisse eines neuen Menschenbildes skizzieren, eines
Konzeptes, welches auf Bewegung und auf Verbundenheit mit dem Kosmos
beruht, und gleichzeitig die Besonderheiten des Menschen berücksichtigt." - Prof. Dr. med. H.S. Herzka

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Renz, Monika
Zwischen Urangst und Urvertrauen
Aller Anfang ist Übergang. Musik, Symbol & Spiritualität in therap. Arbeit. Erweiterte Neuauflage

ISBN: 3-87387-723-6

26,90 EUR

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