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Wieskerstrauch, Liz;Besser-Siegmund, Cora;Siegmund, Harry
Die Seelenflüsterer
Turbo-Coaching gegen Stress und Angst. DVD zur vierteiligen TV-Dokumentation von Liz Wieskerstrauch
1. Auflage, 2009.09.28
120 Min. Seiten, DVD
Format: 13.0 x 18.4cm
ISBN: 3-87387-739-2
ISBN 13: 978-3-87387-739-9
24,90 EUR
Panische Prüfungsangst, Flashbacks nach einem Hubschrauberabsturz, Angstschweißattacken im Berufsleben, Schreckreaktionen bei der Zahnbehandlung – das sind lähmende Stressmomente, die den Alltag belasten und die man möglichst rasch wieder los werden möchte. Aber wie, ohne sich auf langwierige Therapien einlassen zu müssen? Ohne seine ganze Kindheit „auspacken“ zu müssen, bloß weil man beispielsweise eine Präsentationsschwäche oder Lampenfieber oder einfach nur Angst vorm Zahnarzt hat? Wie kann man sein Seelenheil undramatisch und schnell wieder erlangen? Sozusagen ganz nebenbei? Die außergewöhnliche Coachingmethode des Psychologenehepaars Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund basiert auf einer Kombination eines traumatherapeutischen Verfahrens mit einem Muskeltest der Kinesiologie und dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP). © Tangente Television im Auftrag des SWR, 2009 Lizenziert durch SWR Media Services GmbH
Folge 1:
Die Abiturientin Jana hat panische Prüfungsangst. Insbesondere in der mündlichen Abitur-Prüfung befürchtet sie, ganz den Kopf zu verlieren und einen Blackout zu erleben. Dann würde sie jedoch das Abitur nicht bestehen. Sie erfährt von der neuartigen Coachingmethode und lässt sich schnell einen Termin geben, noch vor der nächsten Prüfung.
Ernst Hölscher war jahrelang nicht beim Zahnarzt, denn er hat schreckliche Angst vor Zahnbehandlungen. Warum, das weiß er nicht. Nun muss sein ganzes Gebiss saniert werden, doch wenn er die Spritzen nur sieht und den Bohrer hört, möchte er vor lauter Panik sofort weglaufen. Sein Zahnarzt schickt ihn zum Coaching.
Der elfjährige Felix leidet unter ADHS. Oft rastet er aus und bekommt Wutanfälle. Drei Mal musste das intelligente Kind schon die Schule wechseln. Felix ist oft traurig über sein eigenes Verhalten und will es unbedingt ändern. Klassische Verhaltenstherapie hat er schon hinter sich. Durch das Coaching hofft er, seine Wut im Sinne von Impulskontrolle besser in den Griff zu bekommen. Nach nur einer Stunde bei Cora Besser-Siegmund setzt sich Ernst Hölscher entspannt in den Zahnarztstuhl.
Jana erfährt, dass ihre Prüfungsangst etwas zut un hat mit dem Satz einer Lehrerin „Kommen Sie bitte mal mit“. Was wirklich dahinter steckt, kommt erst in der zweiten Coachingstunde zum Vorschein.
Folge 2:
Vanessa L. leidet nach einem Hubschrauberunfall unter Schlafstörungen, Panikattacken, extremer Schreckhaftigkeit, und einer großen inneren Leere. Ärzte und Psychologen vertrösten sie nach dem Motto: „Zeit heilt alle Wunden.“ Dem ist aber nicht so.
Jana geht wegen ihrer Prüfungsangst zu Harry Siegmund. Es kommt heraus, dass sie vor der Aufforderung einer Lehrerin „Kommen Sie mal mit“ so große Angst hat, weil sie als Kind einmal mit ähnlichen Worten weg gelockt wurde. Nachdem sie diesen sogenannten „Biografiestress“ bearbeitet hat, geht sie völlig angstfrei in die mündliche Prüfung und besteht überglücklich das Abitur.
Vanessa L. arbeitet mit Cora Besser-Siegmund Sekunde für Sekunde den Hubschrauberabsturz noch einmal durch. Es stellt sich heraus, dass ihr vor allem Trauer zu schaffen macht, die sie kurz vorm Aufprall empfunden hat – vorweggenommene Trauer um den drohenden Verlust des Lebens. Nachdem sie den Absturz im Coaching bearbeitet hat, geht es ihr sofort und nachhaltig wieder gut.
Felix lernt bei Harry Siegmund Strategien, wie er seine Wut bewältigen kann. Zuhause schafft er es manchmal, indem er Klavier spielt. Doch in der Schule? Der Psychologe übt mit ihm, sich das Klavierspiel im Geiste vorzustellen und sich dabei zu beruhigen. Und sie entwickeln ein inneres Modell, eine Gestalt für den ungezügelten Felix, das „Rumpelmännchen“.
Folge 3:
Martina Griefahn, eine hervorragende Golfspielerin, will nach einer längeren Unfallpause an frühere Erfolge anknüpfen. Auch ihr Mann spielt Golf, immer einen Tick besser als sie. Bei ihrer Hochzeit vor vielen Jahren hat er im Spaß angekündigt, sich scheiden zu lassen, wenn Martina jemals ein besseres Handicap hätte als er. Das wurmt sie. Nun möchte sie auch mental trainieren und geht zu Cora Besser-Siegmund.
Der Künstler Richard Wistrach ist sehr selbstbewusst – aber wehe, er soll sich und seine Foto-Kunst verkaufen. Bei Präsentationen leidet er unter unangenehmen Angstschweißattacken, wobei Schweißperlen von der Stirn über die Nase auf die zu präsentierenden Postkarten tropfen. Er hat von der neuartigen Coachingmethode gehört und will sie ausprobieren.
Diesmal kommt Felix mit seiner Mutter zum Coaching. Gemeinsam versuchen sie, ihr Rollenverhalten aufzudröseln. Oft ignoriert er sie, dann wird sie zornig. Morgens, wenn Papa Zeitung liest, ist ihm langweilig. Das provoziert ihn, den Kasper zu machen und allen auf den Geist zu gehen.
Die Autorin Gabriele Küter kann ein bestimmtes Wort nicht schreiben und nicht aussprechen: Feder. Das hat mit einer frühkindlichen Erfahrung zu tun, als sie einmal ein Huhn gegen den Strich gestreichelt hat Seitdem empfindet sie unüberwindbaren Ekel vor allen Vögeln und Federn. Weil sie alle Plätze meidet, an denen Vögel sind, wird jeder Spaziergang zum Stress.
Beim Coaching erfährt Martina Griefahn, dass zu gewinnen ihr peinlich ist – weil sie es nicht „verdient“ hat. Wie damals, als sie eine hoch anerkannte Ausbildung begonnen hat, ohne Abitur. Ihr Selbstwertgefühl hat sie von ihren Erfolgen beim Golfspiel abhängig gemacht. Nach dem Coaching stürzt sie sich mit Begeisterung auf ihre zweite große Leidenschaft, das Malen. Golf ist ihr auf einmal nicht mehr ganz so wichtig.
Folge 4:
Die Präsentationsschwäche von Richard Wistrach hat nichts mit beruflichen Vorerfahrungen zu tun. Als Kind wurde er jedoch öfter von zwei größeren Jungen verprügelt, hatte Angst und kam ins Schwitzen. Bei jedem Stress hat er seither mit Schweißanfällen zu tun. Nach nur einer Coachingstunde bei Cora Besser-Siegmund ist er frei davon und kann nun einem Verleger völlig entspannt seine neue Fotoserie präsentieren.
Gabriele Küter hat ihre Federphobie über 50 Jahre kultiviert und verfestigt. Zuerst spricht sie nur von ihrer „F-Punkt-Phobie“, doch nach nur einer Coachingstunde kann sie Worte wie „Vogel“ und „Federn“ problemlos sagen. In einer Konfrontation nähert sie sich sogar dem Kanarienvogel von Harry Siegmund. Dennoch geht es ihr Tage nach dieser Stunde gar nicht gut, das Ekelgefühl hat sich rasch wieder eingestellt. Sie würde mehrere Stunden brauchen, doch sie gibt auf.
Felix thematisiert bei Harry Siegmund seine Lust an Machtspielen, vor allem mit seiner Mutter. Diese wird inzwischen von Cora Besser-Siegmund gecoacht und setzt sich dabei mit dem „Rumpelmännchen“ auseinander. In der Imagination lassen Mutter und Sohn Aggressionen gegen den anderen heraus, um sich hinterher in der Wirklichkeit besser zu vertragen denn je. Sie genießen die neue Zweisamkeit. Auch wenn ADHS sich nicht wegcoachen lässt, ist der daraus resultierende Stress deutlich geringer geworden.
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