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Bandler, Richard;Grinder, John
Reframing
Neurolinguistisches Programmieren und die Transformation von Bedeutung
Originaltitel:
Reframing
9. Auflage, 2010.05.12
240 Seiten, Kartoniert
Format: 17.0 x 24.0cm
ISBN: 3-87387-757-0
ISBN 13: 978-3-87387-757-3
22,00 EUR
Das »Reframing« ist eine zentrale Methode des Neurolinguistischen Programmierens (NLP): Eine problematische Verhaltensweise wird in einen anderen Zusammenhang gestellt und erfährt dadurch für die betreffende Person eine neue Bedeutung, einen neuen Sinn. In diesem Buch werden die verschiedenen Modelle des Reframing dargestellt; sie eröffnen dem psychotherapeutischen Praktiker völlig neue Wege zu einer gezielten Behandlung von psychischen Problemen. Dieser Band wurde aus Transkripten von NLP-Trainingsseminaren, geleitet von Bandler und Grinder, zusammengestellt und ist mit seiner kompakten und bezugsreichen Darstellung der Reframing-Modelle eine informative und unterhaltsame Lektüre. Ein NLP-Klassiker in neuer Übersetzung.
Inhalts-Reframing: Veränderung der Bedeutung oder des Kontexts
Zwischen Anteilen verhandeln
Einen neuen Anteil schaffen
Die Feinheiten des Sechs-Schritte-Reframings
Reframing in Systemen: Paare, Familien, Organisationen
Reframing von dissoziativen Zuständen: Alkoholismus, Drogenmißbrauch usw.
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Aus dem Vorwort von Thies Stahl
Aus vielen Gesprächen mit Fachkollegen und aus meiner vierjährigen Erfahrung in der Vermittlung der Interventionsmuster des von den Autoren entwickelten Neurolinguistischen Programmierens (NLP) - insbesondere der individuumsbezogenen Reframingmodelle - ist mir eine bestimmte Haltung interessierter Fachkollegen sehr bekannt: Sie sind eingelesen in die Arbeiten von
Bandler
und
Grinder,
sind skeptisch-neugierig, haben sich erfrischen lassen von deren unorthodoxem bis provokantem Stil - und haben große Schwierigkeiten mit dem ausgewiesenermaßen atheoretischen, pragmatischen Charakter der NLP-Handlungsmodelle. Anders als ihre amerikanischen Kollegen brauchen sie, wie mir scheint (ich schließe mich selbst dabei ein), in aller Regel für eine
kongruente
Aneignung und Anwendung der
dann
äußerst effektiven Interventionsformen so etwas wie eine geistige Heimat - einen theoretischen Bezugsrahmen für das eigene Tun und Denken, oder zumindest doch die Gewißheit, einzelne Bezüge in ein kohärentes theoretisches "Glaubenssystem" einordnen zu können.
Ein für eine kongruente Arbeit mit den Reframingmodellen nützlicher Rahmen ergibt sich aus einem expliziten Rückbezug der Struktur der den therapeutischen Kontext der NLP-Reframingmodelle konstituierenden metaphorischen Realität auf die entsprechenden Realitäten im gruppentherapeutischen Vorgehen
Virginia Satirs
und in der Trancearbeit
Milton Ericksons.
Ein solcher Stukturvergleich der therapeutischen Kontexte soll im folgenden vor allem die
Satir
sche "Familienrekonstruktion" betreffen. Ebenso grundlegend für ein Verständnis der Reframingmodelle wäre ein entsprechender Strukturvergleich mit der
Erickson
schen Trancearbeit, der hier aus Platzgründen jedoch nur in einem, dem wohl wesentlichsten Punkt vorgenommen werden soll: Im Reframingprozeß ebenso wie in der
Erickson
schen Trancearbeit findet die Veränderungsarbeit mit Individuen im wesentlichen innerhalb einer "metaphorischen Realität" statt, die den therapeutischen Kontext konstituiert und vom Therapeuten entsprechend seinem Glaubenssystem verbal und nonverbal kongruent etabliert wird. Mit dieser metaphorischen Realität wird die therapeutische Situation als triadische definiert: Das Bewußtsein des Klienten, sein Unbewußtes (insgesamt bzw. in seinen jeweils relevanten Teilen) und die Person des Therapeuten bilden ein veränderungswirksames triadisches System, in dem jedes Element als Entität die Interaktionen der beiden anderen initiiert, schützt und fördert. Bei aller Verschiedenheit der Veränderungsarbeit
Satirs
und
Ericksons
sind sie doch in dieser triadischen Grundstruktur identisch, denn auch die wesentlichen Veränderungen im
Satir
schen Vorgehen finden in Interaktionen zweier Personen statt, die sie als dritte initiiert, schützt und fördert. [...]
Die NLP-Reframingmodelle ermöglichen eine präzise, explizit ökologische und systemische Trancearbeit in der Einzeltherapie und ebnen damit den Weg zu einer handlungsrelevanten Konzeptualisierung der "Dialektik von Individuum und System".
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Richard Bandler
und
John Grinder
sind die Begründer des Neurolinguistischen Programmierens, einer äußerst effektiven Kurzzeit-Therapie, die innerhalb weniger Jahre große Verbreitung und Anerkennung gefunden hat.
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